Sonntag, 23. Juni 2013

Pokerbuch-Einkäufe, die künftige Tischauswahl und Spielpläne

Moin tosamm,

Die Damen aus dem Bicycle-Pokerkartendeck "Alchemy"- wer möchte nicht mit ihnen spielen?
Die Damen aus dem Bicycle-Deck - wer möchte nicht mit ihnen spielen?
Foto: Nico Lindner
in meinem letzten Posting habe ich Euch eine Partie angekündigt: Auf dem Männerabend unserer Clique wollten wir erneut die Karten fliegen lassen. Alkohol sollte auch fließen. Ich habe an jenem Abend nicht viel Spaß gehabt. Sicher, das mag auch daran gelegen haben, dass ich in beiden Runden, die wir spielen konnten, relativ fix ausgeschieden bin. Zuschauen ist halt nicht mein Ding.

Ich habe aber auch gemerkt: Alkohol und Poker passen bei mir nicht zusammen. Wenn ich an einem Tisch ein paar Euros einsetze, will ich mit vollem Bewusstsein bei der Sache sein. Und ich mag es nicht gerne, wenn das Spiel leidet, weil meine Gegner aufgrund der geschilderten Umstände seltsame Dinge machen. Das Spiel wird langsamer, die Blindwechsel nicht. Allen ist es egal, nur ich poche darauf, doch fixer auszuteilen. Und wenn, dann auf einer vorher festgelegten Art und Weise. Alle freuen sich über eine 15-Minuten-Blindwechsel-Struktur, weil dann ja Ausgeschiedene nicht so lange auf die nächste Runde warten müssen - ich dagegen mag überlegtes Spiel. Zeit, die es mir erlaubt, über meine Gegner und meine Moves nachzudenken.

Vielleicht liebe ich das Spiel an sich auch zu sehr, um angetrunken daran Spaß zu haben? Die Entscheidung, die ich danach gefällt habe, ist eigentlich ziemlich simpel: Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Buddies. Nur Partien, die unter Alkoholzufuhr leiden, sind in Zukunft passé.

Legenden-Poker, nette Damen und Kostenloses

Themenwechsel: In der Zwischenzeit hat mein Pokerbuchbestand Zuwachs bekommen: Da ich in "Reading Poker Tells" erneut davon las, ist jetzt auch The Professor, the Banker, and the Suicide King: Inside the Richest Poker Game of All Time in meinem Besitz. Thema ist die wohl größte Partie der Pokergeschichte, in der mehrere Pros gemeinsam gegen den Super-Wal Andy Beal antreten: Sie nennen sich "The Corporation" und werfen ihren Einsatz in eine gemeinsame Schale, um in den Duellen mit Beal die entsprechende Bankroll aufbieten zu können.

Brachte mich darauf, das Buch zum legendären Pokerduell zu kaufen: Zachary Elwood, der "Reading Poker Tells" geschrieben hat. Seine Internetseite ist ebenfalls lesens- und empfehlenswert. Screenshot: Nico Lindner
Brachte mich darauf, das Buch zum legendären Pokerduell
zu kaufen: Zachary Elwood, der "Reading Poker Tells"
geschrieben hat. Seine Internetseite ist ebenfalls
lesens- und empfehlenswert.
Screenshot: Nico Lindner
Kleinere Anschaffung, aber ein schöner Hingucker: Pokerkarten von Bicycle, die den Namen Alchemy tragen. Ihr spielt mit Fantasymotiven. Besonders gut gefallen mir die Damen. Gewöhnungsbedürftig: Die Asse sind in diesem Deck Einsen.

Dritte und letzte Anschaffung: How to beat Online Poker Vampires. Für eine Woche gab es das Buch kostenlos auf Amazon.de zum Download. Das Werk ist auf dem Kindle oder auch Eurem Smartphone lesbar. Wenn ich es geschmökert habe, gebe ich Euch gerne meinen Eindruck wieder. Werkzeuge gegen Online-Vampire in der Hand zu haben ist nie verkehrt, oder?

Lust auf Live Poker

Was passiert nun pokertechnisch bei mir? Ich freue mich auf alle kommenden Live-Partien, etwa bei Friesland Poker. Möglicherweise gibt es auch im Freundes- und Bekanntenkreis eine Partie. Oder ich traue mich nach Bremen ins Casino? Dafür müsste ich nur noch einen Sugar Daddy finden :) Who knows!

Und bei Euch? Was ist bei Euch pokertechnisch geplant? Ich freue mich wie immer sehr auf Eure Kommentare!

Beste Gröten, Nico



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