Dienstag, 10. Dezember 2013

Friesland Poker: Mit Appetit auf mehr summend nach Hause

Moin, tosamm!

Im Mittelpunkt: Der Final Table der Stadtmeisterschaft von Friesland Poker in Varel. Fotos: Sascha Probian
Im Mittelpunkt: Der Final Table der Stadtmeisterschaft
von Friesland Poker in Varel.
Fotos: Sascha Probian
Hossa - da sind doch deutlich mehr Tage ins Land gegangen, als ich zuerst geplant hatte: Ende August war ich beim Beach Event von Friesland Poker. Jetzt, am vergangenen Sonnabend, habe ich das erste Mal wieder zu realen Karten gegriffen. Zuvor hatte ich über zwei Monate auch online kein Blatt gespielt. Mehr zu den Gründen lest Ihr im oben verlinkten Blogbeitrag.

Freitag, 30. August 2013

Raus aus dem Poker-Tief (2): Poker-Break und vier Kilo weniger

Moin tosamm,

Enjoying life - without poker
Taking a break - and enjoying life. Nach der Pokerpause will ich 

bewusster Poker spielen und genießen. Foto: Ahmed Arup Kamal, 2009
habt Ihr Euch schon mal mit Euren Freunden darüber unterhalten, welches Poker-Turnier Ihr in Kürze besucht? Oder welche Online-Session demnächst ansteht? Mit Sicherheit. Habt Ihr Ihnen auch schon mal gesagt, dass Ihr jetzt erst einmal eine Pause einlegt, die länger als ein paar Tage andauert? Das wird eher seltener der Fall sein. Korrekt?

Nach dem Besuch des Strandturniers von Friesland Poker in Dangast habe ich noch am selben Tag den Entschluss gefasst, nicht nur am Folgetag kein mehr Poker zu spielen. Bis Oktober soll die Pause andauern - dann will ich wieder beginnen.

Mittwoch, 14. August 2013

Friesland Poker: Fünf "must haves" für das Strand-Pokerturnier in Dangast

Moin tosamm,

Massiv. Und schützt meine Karten davor, plötzlich vom Tisch geweht zu werden.  ImHintergrund seht Ihr Sonnencreme - die  schützt meinen zarten Teint.  Foto: Nico Lindner
Massiv. Und schützt meine Karten davor,
plötzlich vom Tisch geweht zu werden.
Im Hintergrund seht Ihr Sonnencreme - die
schützt meinen zarten Teint.

Foto: Nico Lindner
Sonnabend ist es so weit: Das Beachpoker-Event von Friesland Poker steht auf dem Terminplan. Bislang sehen die Wettervorhersagen für Dangast nahe Varel super aus: Es soll bedeckt und um die 20 Grad sein, zu 80 Prozent bleibt es trocken.

Was gehört unbedingt in mein Handgepäck, um ab 13 Uhr gerüstet zu sein?
  1. Meine Sonnenbrille. Ausnahmsweise macht sie Sinn und lässt mich gleichzeitig verdammt cool aussehen.
  2. Apropos cool: Eine Kühlbox kommt ebenfalls mit. Sie bleibt zwar im Auto (wir spielen ja beim "Sonnendeck" direkt am Strand), versorgt mich aber in den Pausen mit kühlen Erfrischungen und ein wenig Obst. Nicht zu vergessen sind die passenden Kühlakkus.
  3. Ein Kopfschutz. In meinem Fall wird es wieder der Jaxon-Sommerhut sein. Lässt mich ebenfalls verdammt cool aussehen und schont die Kopfhaut.

Montag, 12. August 2013

Mein Traum-Pokerraum: Das wünscht sich Friesland-Poker-Tabellenführer Jörg Lange-Chudziak

Moin tosamm,

vor wenigen Blogposts habe ich die Frage nach dem Traum-Pokerraum aufgeworfen. Was muss ein Casino bieten, um für Freunde des Kartenspiels attraktiv zu sein? Anlass: In der Spielbank Bremen herrscht derzeit Turnierflaute. Bald soll es wieder losgehen und dann auch gerne Ideen von Spielern mit einfließen. Selbst, wenn das nicht der Fall sein sollte: Ich wollte wissen, was für Euch den optimalen Pokerraum darstellt.

Dienstag, 6. August 2013

Raus aus dem Pokertief (1): Weg mit den Brüsten

Moin tosamm,

Dick und rund - das tut mir auch am Pokertisch nicht gut. Hier bereits  nicht mehr zu sehen, weil verschwunden: die männlichen Brüste. Yak. Zeichnung: Tripletsisters/Flickr.com
Dick und rund - das tut mir auch am Pokertisch nicht gut. Hier bereits
nicht mehr zu sehen, weil verschwunden: die männlichen Brüste. Yak.

Zeichnung: Tripletsisters/Flickr.com
versteht mich nicht falsch: Ich mag Brüste. Nur nicht an mir. Darum sollen sie weg. "Pardon, Nico?", werdet Ihr nun denken - "Wie bitte?!"

Männerbrüste. Jene Ansatz von Busen-Imitation, die entsteht, wenn Lebemänner wie ich und du (die Frauen schließe ich hier einmal bewusst aus) es sich zu gut gehen lassen und ansetzen.

Neben einem respektablen Waschbärbauch muss ich dringend meine obere Körperpartie wieder in Form bringen. Genug der Peinlichkeiten - der Anfang dafür ist gemacht.

Donnerstag, 1. August 2013

Wie sieht Euer Traum-Pokerraum aus?

Moin, tosamm!

Sollten Standard sein: Gut ausgebildete Dealer, die ihr Handwerk verstehen. Foto: Rob Watkins/Paf, flickr.com
Sollten Standard sein: Gut ausgebildete Dealer, die ihr
Handwerk verstehen.
Foto: Rob Watkins/Paf, flickr.com
Sommerzeit, Pokerturnierflaute? Zumindest im Casino Bremen: Als ich vor Kurzem schauen wollte, was sich dort im Poker-Kalender an Turnieren tummelt, war Schmalhans Küchenmeister. Satelliten für die WestSpiel Poker Tour starten dort derzeit regelmäßig, daneben gibt es montags eine Omaha-Runde. Die 55-Euro-Events beispielsweise, sonst immer sonntags Teil des Turnierplans, existieren nicht mehr. Warum ich dort überhaupt schaue? Ich interessiere mich für die Casino-Landschaft in der Umgebung. Selbst, wenn ich dort nur alle Jubeljahre spielen kann.

Laut Thomas Schindler von der Spielleitung soll die Unterbrechung aber nur vorübergehend sein: "Wir haben unser Pokerturnierangebot während der Sommerpause eingeschränkt. Hierunter fallen auch die Sonntagsturniere." Die Wiederaufnahme der Sonntagsturniere und der übrigen Turnierserie bis Jahresende soll demnächst über die Homepage des Casinos bekanntgegeben werden.

Bis dahin heißt Schindler Vorschläge für neue Poker-Events willkommen: "Wir freuen uns über neue Ideen und Vorschläge unserer Gäste."

Die Interviews beginnen

Gesagt, getan - ich will aber mehr als meine Ideen an das Casino weiterleiten. In den folgenden Wochen sollen in meinem Blog Spieler aus drei Kategorien zu Wort kommen. Die Frage an jeden: Wie sieht das Angebot für Euren Wunsch-Pokerraum aus? Ob Turnier-Angebot, Serviceleistungen oder Cash Game: Hier findet jeder Wunsch Platz.

Bei den Interview-Teilnehmern handelt es sich um
  • Freizeit-Pokerspieler: Hierzu zähle ich auch mich. Ich spiele, um Spaß am Pokertisch zu haben, Freunde zu treffen, interessante Hände zu erleben und zu diskutieren. Mit Glück gewinne ich auch einmal ein Turnier oder schaffe es ins Geld.
  • Regulars: Dieser Spielertypus ist regelmäßig im Casino anzutreffen. Ob Poker-Turnier oder Cash Game - hier verdienen sie mehr als ein Taschengeld zum regulären Job dazu. Ihre Bankroll ist entsprechend groß.
  • den Poker-Pro: Sind sie am Tisch, wird es heiß. Größere Events sind ihr Metier - oder die wirklich großen Cash-Game-Runden. Sie beherrschen das Spiel und nehmen größere Reisen auf sich, um lukrative Events spielen zu können. Bankroll: Massiv. Angstfaktor: Nicht vorhanden.
Jede Serien-Folge ist veröffentlicht? Im Anschluss will ich das Ergebnis an das Casino in Bremen weiterleiten.

Schöne Schale - aber was bietet das Casino den Pokerfreunden im Inneren? Foto: fr4dd/flickr.com
Schöne Schale - aber was bietet das Casino
den Pokerfreunden im Inneren?

Foto: fr4dd/flickr.com
Was aber wünsche ich mir?
  • Noch bezahlbarere Turnier-Buy-Ins, die es Low-Rollern wie mir erlauben, Casino-Atmosphäre zu schnuppern. Musterbeispiel hierfür ist in meinen Augen das Montesino in Wien. Für den Eintritt von 30 Euro erlebe ich dort Events, die den großen Geschwistern ähneln.
  • Turnier-Serien: Sie schaffen den Anreiz, mehrmals teilzunehmen. Warum kann nicht auch ein Casino wie das in Bremen eine Event-Reihe wie die Tivoli-Serie von Friesland-Poker starten? Am Ende des Jahres kommen die Besten noch einmal zusammen und liefern sich ein letztes Duell.
  • Annehmbare Qualifikations-Runden für größere Turniere. Es dürfen aber keine Crapshot-Termine sein, die zum Geldverbrennen prädestiniert sind
  • Sit & Gos: Wenn nach dem Bust out einmal die Lust auf weitere  Kartenspiele vorhanden ist, wunderbar. Hier gilt aber ebenfalls: Bezahlbar muss das Ganze trotzdem sein.
  • Einen ansprechenden Service & Empfang. Ich bin Low-Roller. Trotzdem liebe ich gerade Sachpreis-Turnierveranstalter wie Friesland Poker, weil dort das Persönliche im Vordergrund steht. Entsprechend würde auch ein Casino punkten, das selbst die Freizeitspieler ernst nimmt und regelmäßig passende Events organisiert.
Und Ihr selbst? Welches Angebot bietet Euer Traum-Pokerraum an? Der Kommentar-Bereich ist geöffnet!

Beste Gröten,
Nico


P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbeischaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!

Dienstag, 23. Juli 2013

Friesland Poker: Premiere für Open-Air-Turnier am Jadebusen

Moin tosamm,

Das Strand-Pokerturnier ist auch für Markus, Eddy, Renke und Florian eine Premiere. Entsprechend gespannt sind die vier Köpfe von Friesland Poker. Foto: Nico Lindner
Das Strand-Pokerturnier ist auch für Markus, Eddy, Renke und Florian
eine Premiere. Entsprechend gespannt sind die vier Köpfe
von Friesland Poker. Foto: Nico Lindner
Sonnabendnachmittag, Dangast, Jadebusen. Der Wind weht ordentlich. Meine Frisur sitzt glücklicherweise - ich trage Hut. Mission an diesem Tage: Die Jungs von Friesland Poker treffen. Am 17. August wollen sie hier - direkt in Sichtweite von Watt und Wasser - unter offenem Himmel ein Pokerturnier organisieren. 15 Euro Buy-In, Beginn ist um 13 Uhr. Wer vermeiden will, von der Sonne gestochen zu werden, darf sich auf die persönliche Sonnenlotion-Zuwendung mehrerer Ladies freuen.

Bewusst in Dangast

Da stranden die Jungs auch schon: Der Wagen mit Eddy Rädecker, Florian Rahmann und Markus Helmke stoppt. Renke Bartels treffen wir kurz darauf in der Strandbar "Sonnendeck". Vor dessen Türen soll das Open-Air-Event am Jadebusen steigen. Markus nickt, nachdem wir uns gesetzt haben und der erste "Schietwetter-Kaffee" getrunken wird: "Wir wollten die Füße im Sand haben und haben dafür eine vernünftige Location gesucht." Florian schließt sich an: "Das ehemalige 'Teehaus' ist etwas Besonderes und passt zu Friesland Poker."

Drei Tage vorher beginnt der Wetter-Check

Regulär finden die Events von FriPo im Vareler Tivoli statt. Über die Jahre habe ich dort viele Pokerfreunde finden können.
Regulär finden die Events von FriPo im Vareler
Tivoli statt. Über die Jahre habe ich dort
viele Pokerfreunde finden können. Foto: Friesland Poker
72 Spieler finden am besagten Sonnabend an acht Tischen Platz. Parallel wird ein Side Event steigen, außerdem ist ein Info-Stand geplant, an dem Interessierten FriPo und das Pokerspiel näher gebracht wird. Die Resonanz ist bislang prächtig. Renke Bartels lacht: "Tim, ein Bekannter von mir, der in Hamburg wohnt, war der Erste, der sich angemeldet hat. Und das, obwohl er unsere Turniere nicht kennt." Auf Nachahmer setzen die vier ihre Hoffnungen, so Renke: "Wir hoffen, dass es vor allem Leute sind, die sonst noch nicht bei unseren Turnieren im Tivoli in Varel dabei waren."

Was, wenn es am besagten Tag ebenfalls der Wind derart stramm die Haare aufstellt? Florian: "Wir werden uns dann mit Plexiglasscheiben helfen, um die Karten fixieren." Und wenn der Jadebusen mit friesisch-herben Regenschauern seine Zuneigung zeigt? Renke nickt: "Sicher, das kann sein - aber dafür haben wir bereits unsere Fühler nach einer Ersatz-Location ausgestreckt." Markus betont: "Ausfallen lassen wollen wir das Turnier nicht."

Größer, aufwändiger, mit Dealern

Poker mit Herz: Wer mag, kann sich bei den Organisatoren von FriPo dieses Logo auch als Aufkleber bestellen.
Poker mit Herz: Wer mag, kann sich bei den Organisatoren
von FriPo dieses Logo auch als Aufkleber bestellen.
Dass der Eintritt diesmal 15 statt der von FriPo-Turnieren gewohnten 8 Euro kostet, hängt mit dem größeren Aufwand zusammen: Erstmals gibt es an jedem Tisch Dealer. Sie rekrutieren sich aus den langjährigen Teilnehmern der Turnierserie im Tivoli. Für ihre Mühen bekommen sie eine Aufwandsentschädigung. Außerdem muss ein Lkw gemietet werden, mit dem die Pokertische transportiert werden können. Zuletzt sind die Preise hochwertiger. Für die ersten drei Spieler auf dem Pokertreppchen winken beispielsweise Gutscheine von Jeff Green.

Ein Guiness-Rekordversuch soll das Open-Air-Pokerturnier am Jadebusen auch werden: Die Bewerbung ist bereits verschickt. Klingt verrückt? Egal: Ich spinne auch. Und bin - wenn mich nicht schon vorher die Sonne sticht - am 18. August mit am Tisch. Sonnencreme und Schirm inklusive. Ausnahmsweise sieht dann auch die Sonnenbrille nicht ganz so blöd aus.

Wie schaut es bei Euch aus? Packt Ihr die Badehose ein?

Beste Gröten, Nico


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Sonntag, 30. Juni 2013

Facebook-Fanpage: Über 150 klicken auf "Gefällt mir"

Moin,

Facebook: Nicsmix - der Pokerblog knackt 150-Fans-Marke
Facebook: Die Fanseite für "Nicsmix - der Pokerblog"
knackt die 150-Fans-Marke. Super!
Screenshot: Nico Lindner
wow - dank dreier Pokerfans, die in Reihe auf www.facebook.com/NicsmixPokerblog auf "Gefällt mir" geklickt haben, hat meine Facebook-Fanpage die 150er-Marke geknackt. Was für andere Poker-Seiten ein Klacks sein mag, bedeutet mir sehr viel.

Bedenkt bitte: Ich betreibe hier einen privaten Low-Roller-Pokerblog. Kein Poker-Tagebuch, auf dem ich über meine Karibik-Turniererlebnisse berichte. Oder den aktuellen Mercedes SL, die ich mir dank meiner letzten gewonnenen Sidebet leisten kann. Oder Downswings, die fünfstellige Bereiche erreicht haben. Was das letztgenannte Beispiel-Thema betrifft: Gott sei Dank.

Ich liebe Poker, spiele in den kleinen Buyin-Bereichen und freue mich am meisten, wenn ich live mit geselligen anderen Kartenspiel-Fans an einem Tisch Poker zelebrieren kann. Was ich dort und abseits der Runden in Bezug auf Poker erlebe, schildere ich hier.

Manche sagen über Amazon.de "Mach weiter so, Nico!"

Für Eure Treue ich sage ich an dieser Stelle vielen Dank. Bedanken möchte ich mich auch bei allen, die in der Vergangenheit bereits auf meinem Blog ihre Amazon-Einkäufe begonnen haben. Ihr macht es mir möglich, dass ich mir beispielsweise ab und an ein neues Pokerbuch leisten kann. Ihr seid großartig!

Erinnert Ihr Euch noch, wie Ihr auf meinen Pokerblog gestoßen seid? Oder möchtet mir hier im Kommentarbereich beschreiben, warum Ihr ihn regelmäßig besucht? Ich bin auf Eure Antworten gespannt!

Bleibt gesund und genießt die Gesellschaft am Pokertisch.

Beste Gröten,
Nico

Sonntag, 23. Juni 2013

Pokerbuch-Einkäufe, die künftige Tischauswahl und Spielpläne

Moin tosamm,

Die Damen aus dem Bicycle-Pokerkartendeck "Alchemy"- wer möchte nicht mit ihnen spielen?
Die Damen aus dem Bicycle-Deck - wer möchte nicht mit ihnen spielen?
Foto: Nico Lindner
in meinem letzten Posting habe ich Euch eine Partie angekündigt: Auf dem Männerabend unserer Clique wollten wir erneut die Karten fliegen lassen. Alkohol sollte auch fließen. Ich habe an jenem Abend nicht viel Spaß gehabt. Sicher, das mag auch daran gelegen haben, dass ich in beiden Runden, die wir spielen konnten, relativ fix ausgeschieden bin. Zuschauen ist halt nicht mein Ding.

Ich habe aber auch gemerkt: Alkohol und Poker passen bei mir nicht zusammen. Wenn ich an einem Tisch ein paar Euros einsetze, will ich mit vollem Bewusstsein bei der Sache sein. Und ich mag es nicht gerne, wenn das Spiel leidet, weil meine Gegner aufgrund der geschilderten Umstände seltsame Dinge machen. Das Spiel wird langsamer, die Blindwechsel nicht. Allen ist es egal, nur ich poche darauf, doch fixer auszuteilen. Und wenn, dann auf einer vorher festgelegten Art und Weise. Alle freuen sich über eine 15-Minuten-Blindwechsel-Struktur, weil dann ja Ausgeschiedene nicht so lange auf die nächste Runde warten müssen - ich dagegen mag überlegtes Spiel. Zeit, die es mir erlaubt, über meine Gegner und meine Moves nachzudenken.

Vielleicht liebe ich das Spiel an sich auch zu sehr, um angetrunken daran Spaß zu haben? Die Entscheidung, die ich danach gefällt habe, ist eigentlich ziemlich simpel: Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Buddies. Nur Partien, die unter Alkoholzufuhr leiden, sind in Zukunft passé.

Legenden-Poker, nette Damen und Kostenloses

Themenwechsel: In der Zwischenzeit hat mein Pokerbuchbestand Zuwachs bekommen: Da ich in "Reading Poker Tells" erneut davon las, ist jetzt auch The Professor, the Banker, and the Suicide King: Inside the Richest Poker Game of All Time in meinem Besitz. Thema ist die wohl größte Partie der Pokergeschichte, in der mehrere Pros gemeinsam gegen den Super-Wal Andy Beal antreten: Sie nennen sich "The Corporation" und werfen ihren Einsatz in eine gemeinsame Schale, um in den Duellen mit Beal die entsprechende Bankroll aufbieten zu können.

Brachte mich darauf, das Buch zum legendären Pokerduell zu kaufen: Zachary Elwood, der "Reading Poker Tells" geschrieben hat. Seine Internetseite ist ebenfalls lesens- und empfehlenswert. Screenshot: Nico Lindner
Brachte mich darauf, das Buch zum legendären Pokerduell
zu kaufen: Zachary Elwood, der "Reading Poker Tells"
geschrieben hat. Seine Internetseite ist ebenfalls
lesens- und empfehlenswert.
Screenshot: Nico Lindner
Kleinere Anschaffung, aber ein schöner Hingucker: Pokerkarten von Bicycle, die den Namen Alchemy tragen. Ihr spielt mit Fantasymotiven. Besonders gut gefallen mir die Damen. Gewöhnungsbedürftig: Die Asse sind in diesem Deck Einsen.

Dritte und letzte Anschaffung: How to beat Online Poker Vampires. Für eine Woche gab es das Buch kostenlos auf Amazon.de zum Download. Das Werk ist auf dem Kindle oder auch Eurem Smartphone lesbar. Wenn ich es geschmökert habe, gebe ich Euch gerne meinen Eindruck wieder. Werkzeuge gegen Online-Vampire in der Hand zu haben ist nie verkehrt, oder?

Lust auf Live Poker

Was passiert nun pokertechnisch bei mir? Ich freue mich auf alle kommenden Live-Partien, etwa bei Friesland Poker. Möglicherweise gibt es auch im Freundes- und Bekanntenkreis eine Partie. Oder ich traue mich nach Bremen ins Casino? Dafür müsste ich nur noch einen Sugar Daddy finden :) Who knows!

Und bei Euch? Was ist bei Euch pokertechnisch geplant? Ich freue mich wie immer sehr auf Eure Kommentare!

Beste Gröten, Nico



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Sonntag, 9. Juni 2013

Poker und der Alkohol: Gesetzlose & Wahnsinnige, das ist Euer Moment

Moin tosamm,

Und wieder hat 7,2 offsuit zugeschlagen. Wie
konnte der das nur spie... Ah! Wodka!

Foto: crosathorian/Flickr 
Sonnabend spiele ich nach langer Abwesenheit wieder in der Pokerrunde meines Freundeskreises mit. Es wird ein Männerabend. Es fließt Alkohol. Wie in der Vergangenheit mache ich irgendwann Halt, um nicht komplett die Übersicht zu verlieren. Beim Pokerspiel und auch in meinem Bauch. Wie in der Vergangenheit dürfte das auch an jenem Sonnabend keinen Erfolg haben.

Mad poker table 

Wenn Ihr einer munteren Pokerrunde Alkohol an die Hand gebt, geschehen ein paar Dinge: Naturen, die sonst zurückhaltend sind, öffnen ihr Spiel. Gegner, die auch so relativ loose spielen, werden zu Berserkern am Tisch. Good bye, liebe Logik. Durchdachte Spielzüge sind etwas für den Flaschengeist und werden durch Moves an die Wand gedrückt, die im Irrsinn ihren Ursprung haben.

Mein Patentrezept: Ich falte in solchen Momente die Hände, erbitte bei der lieben Pokervarianz ein paar glückliche Hände und lasse so viele Gegner wie möglich ins offene Messer laufen. Wahrscheinlich bin ich trotzdem derjenige, der letztlich das Essen verteilt. 

Wie heißt Ihr den Wahnsinn willkommen?
Wie agiert Ihr, wenn ein Tisch nahezu unberechenbar wird? Im Kommentarbereich freue ich mich auf Eure Meinungen. Bis dahin nehme ich mir eines vor: Bad Beats an diesem Abend im Kreise meiner Freunde nicht allzu ernst zu nehmen. 

Beste Gröten, 
Nico

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Dienstag, 7. Mai 2013

Friesland Poker: Offene Augen nach dem Sachpreis-Turnier

Moin tosamm,

Mit Sommerhut am Tisch: Anfang Mai stand wieder ein Pokerturnier von Friesland Poker auf dem Terminplan.
Rechts: Julian Küchel, der Platz 2 errang. Foto: Friesland Poker
seit Anfang des Jahres läuft bei mir pokertechnisch nicht wirklich viel zusammen. Am letzten Sonnabend ging es in die Gegenrichtung - auch wenn mir ein Freund dafür erst einmal die Augen öffnen musste.

Erneut stand ein Turnier der Tivoli-Serie von Friesland Poker auf dem Terminplan. Auch wenn ich in Varel short mit K,J gegen Ass König nach kleinem Raise aus früher Position den Turniertod fand - es war für mich eines der erfolgreicheren Events bei Friesland Poker.

Wie komme ich zu diesem Schluss? Bis zur letzten Hand lief im Grunde viel zusammen: Der Aufbau eines tighten Image funktionierte, kam es zu Konfrontationen, bekamen meine Gegner starke Hände zu sehen. Für die Berechnung von Betsizes habe ich mir die nötige Zeit genommen und für sie bis auf kleine Ausnahmen ein gutes Maß gefunden.

Zeit für eine Pause

Alleine an meiner mentalen Stärke muss ich noch arbeiten: Ich hatte an jenem Abend den Kopf nicht zu Hundert Prozent frei. Das soll sich ändern.

Jetzt für mich auf der Liste der zu erledigenden Dinge:

  • Lektüre von Poker-Buchmaterial, um mögliche Fehler in meinen Spiel zu finden
  • Lektüre von Poker-Buchmaterial, um mir Stärken meines Spiels vor Augen zu halten
  • Eine Pokerpause
Es geht aufwärts

Zu Beginn habe ich von einem Freund geschrieben, der mir die Augen geöffnet hat. Was meine ich damit? Ich bin Sonnabend weiter gekommen als auf den vergangenen sechs "Friesland Poker"- Events. Jörg, du hast damit Recht. Vielen Dank für deinen Support. Wenn es so weiter geht, müsst Ihr Euch in Zukunft wieder in Acht vor mir nehmen, liebe Fripo-Mädels und -Jungs. Aber: Guten Freunden gibt man doch gerne ein paar Chips, oder?

Beste Gröten, 
Nico


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Sonntag, 14. April 2013

Friesland Poker: Jung, unerfahren, lebensgefährlich

Moin tosamm,

Am 20. April ist die nächste Ausgabe von Friesland Poker.
Foto: Friesland Poker
Ihr spielt Euer erstes Live-Pokerturnier und zittert wie Espenlaub, da jeder erfahrene Spieler Euch mit Sicherheit durchschauen wird? Setzt Euch bitte wieder auf, beruhigt Euren Puls und lasst Euch sagen: Ihr werdet für den erfahrenen Spieler viel undurchsichtiger sein, als Ihr denkt. Und gefährlicher.

Um Längen vorne

Wenn Ihr etwa die Stärke einer Hand noch nicht korrekt einschätzen könnt, muss das nicht unbedingt zu Eurem Nachteil sein. Bei meinem letzten Live-Turnier in Varel habe ich das am eigenen Leibe erfahren. Während der Oster-Ausgabe er Tivoli-Serie von Friesland Poker hielt ich eine an sich minderwertige Hand, mit der ich auf dem Flop einen Treffer gelandet hatte. Meine Gegnerin feuerte eine kleine Bet ab - ich blieb dran. Auf dem Turn dasselbe Spiel, wieder war der Preis für einen Call niedrig. Auf dem River traf ich dann schließlich mein Two Pair und setzte selbst eine Bet ab. Irgendetwas veranlasste mich allerdings dazu, es bei der halben Potgröße zu belassen und nicht mehr zu fordern.

Meine Gegnerin überlegte lange. Das Spiel ihrer Gesichtszüge war bis dahin göttlich gewesen. Alles deutete auch jetzt daraufhin, dass sie erneut eine schwache Hand hielt oder wenigstens ein Exemplar, das ihr wieder Kopfzerbrechen bereitete. Davon zeugte etwa ihr Zögern. Oder auch ihre niedrigen Bets.

Als sie schließlich callte, war ich mir siegessicher. Sie drehte aber ein paar Zehnen um, das sich mit einer weiteren Zehn auf dem Flop bereits zu einem Drilling gemausert hatte. Ups! Was sie nicht wusste: Sie hatte meine Hand geschlagen: "Hättet Ihr mir gesagt, dass ich verloren habe, hätte ich Euch das geglaubt!", war ihr ehrliches Statement. Sie spielte an diesem besagten Abend ihr erstes Turnier.

Mit einem blauen Auge davongekommen

Schmerzt den Gegner: Ihr spielt 2,7 und trefft Euer
Full House. Nein, 2,7 ist nicht stark.

Foto: Foto Ventura, Oldenburg
Gut, dass ich meine Bet auf dem River nicht noch höher angesetzt hatte - ich glaube auch heute noch, dass sie auch diese Wette bezahlt hätte. So war der Preis vergleichsweise gering ausgefallen.

Was ich damit vor allem sagen will: Nicht zu wissen, wie stark die eigenen Hände sind, muss bei Euren ersten Pokerturnieren nicht von krassem Nachteil im Duell mit den sogenannten "Regulars" sein. Denn erfahrene Spieler werden nicht darauf vertrauen können, welche Signale Ihr aussendet. Hält Ihr tatsächlich Asse und schlagt das Damenpaar Eures Kontrahenten? Oder habt gerade einen Drilling vervollständigt? Seid Ihr der vollen Überzeugung, dass es sich um ein Monster handelt, was Ihr da gerade spielt, wird Eure Körpersprache das mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls kundtun. Und den "Sachpreisturnier-Poker-Pro" von nebenan verwirren.

Guter Spieler, schlechte Etikette

Ähnlich verhält es sich bei Überlegungen rund um das Thema Wahrscheinlichkeiten und Chips, die Ihr bezahlen müsst, um die nächste Karte zu sehen: Während ein erfahrener Spieler sich relativ strikt an bestimmte Verhältnismäßigkeiten hält, ist das einem Anfänger nicht unbedingt klar. Er sieht eine hohe Karte wie ein Ass oder einen König, vernachlässigt dann aber die Beikarte, den sogenannten Kicker. Wenn jemand mit einer solchen Hand gegen mich etwa ein All-In gewinnt, rege ich mich nicht auf oder beginne gar lautstark, sein "schlechtes Spiel" zu kritisieren. Das zeugt von schlechter Etikette - letztlich sehe ich es außerdem nicht als meine Aufgabe an, der Lehrmeister zu sein. Im Gegenteil: Ich bin froh, wenn mein Gegner Fehler macht. Trotzdem sollten wir auch in Zukunft gemeinsam nette Pokerpartien feiern können.

Was Ihr tun solltet

Ein Sachverhalt wird Euch allerdings mittelfristig das Genick brechen: Wenn Ihr auf dem Wissensstand Eures ersten Live-Pokerturniers stehenbleibt und nicht dazulernen wollt. Aber: So seid Ihr nicht gestrickt, oder? Wenn ja: Bitte findet Euch an meinem Pokertisch ein...

Euch weiterhin gutes Gelingen!

Beste Gröten,
Nico


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Montag, 25. März 2013

Live-Poker samt Lady, eine verwandte Seele und ein Schleifstein, der schmerzt

Moin tosamm,

Schmerzt, lohnt sich aber: Wenn das eigene Pokerspiel unter den Hammer kommt und neu geformt wird.
Schmerzt, lohnt sich aber: Wenn das eigene Pokerspiel unter
den Hammer kommt und neu geformt wird. 
nach einer gewissen Durststrecke ist Donnerstagabend endlich wieder Live Poker terminiert: Dann steigt das Oster-Event von Friesland Poker. Dass es abseits der regulären Turniere läuft, die für die Stadtmeisterschaft Punkte bringen, ärgert mich nicht. Ich möchte nach ein paar krankheitsbedingt nervigen Wintermonaten einfach nur endlich wieder befreit spielen können.

Das Schöne und Besondere: Erstmals geht meine Frau mit mir an den Start, um im Vareler Tivoli um Sachpreise zu spielen. Im Gegensatz zu mir darf sie kostenlos teilnehmen. Okay, jene 5 Euro, die ich berappen muss, kann ich auch noch verschmerzen. Hauptsache, wir verleben einen netten Abend und meine Liebste bekommt live mit, was mir an Friesland Poker so sehr gefällt: Hier eine Gemeinschaft von Menschen gefunden zu haben, die neben dem Spiel auch das Gegenüber am Tisch schätzt und besondere Aktionen plant. Ihr habt Interesse? Auf www.friesland-poker.de findet Ihr alle nötigen Informationen zum Oster-Event, bei dem jeder Teilnehmer ein kleines Präsent erhalten soll.

Mehr als ein Poker-Verbündeter

2,7 - keine Premiumhand. Trifft sie  tatsächlich, darf auch einmal gelacht werden.
2,7 - keine Premiumhand. Trifft sie
tatsächlich, darf auch einmal gelacht
werden.
Foto: Foto Ventura 
In den letzten Monaten habe ich pokertechnisch vielleicht nicht an vielen Events mitgewirkt. Aber ich habe das Gefühl, dass mein Spiel dabei ist, sich weiterzuentwickeln. Maßgeblichen Anteil daran hat Phil, ein Poker-Enthusiast wie ich, den ich über Google+ kennengelernt habe. Gibt es eine fragwürdige Hand, mit deren Spielweise ich nicht glücklich bin, kann ich sie mit ihm besprechen. Oder er unterstützt mich bei Übungsturnieren, in dem er via Skype direkt Feedback gibt. Dank seiner Erfahrung haben wir bereis Schwächen in meinem Spiel finden können, aber auch gelungene Moves identifiziert. Selbst, wenn diese dann letztlich ins Aus führen und mich aus einem Turnier bugsieren - dann die Bestätigung zu bekommen, trotzdem alles richtig gemacht zu haben, ist verdammt wertvoll. Lieber Phil, vielen Dank!

Gute Mischung aus Skill und Witz

Bislang habe ich mich abseits der Live-Tische kaum mit anderen Spielern ausgetauscht. Irgendwie hat es sich bislang nicht ergeben. Wenn Ihr die Chance dazu haben solltet, nutzt sie unbedingt. Wischt mögliche Altersunterschiede vom Tisch, akzeptiert Eure Schwächen und umarmt die Gelegenheit, zu lernen! Vor allem aber: Genießt gemeinsam das Poker-Spiel! Hier tickt Phil wie ich: Er spielt, um Spaß zu haben. Er respektiert seine Gegner. Und er weiß, wann Dinge abseits des Tisches wichtiger sind.

Schmirgelpapier für das Poker-Knowhow

Jetzt heißt es für mich, meine Spielstärke weiter zu schleifen. Offen gebe ich zu, dass ich ein paar Kapitel bislang vernachlässigt habe. Dazu zählt zum Beispiel die Position, die Ihr in einer Hand am Pokertisch besitzt und wie enorm wichtig sie für den Spielverlauf ist. Auch muss ich mir noch öfter vergegenwärtigen, welche Hände ein Gegner im Falle einer Bet haben könnte, um meine Gewinnchancen besser bemessen zu können. Es gibt viel zu tun. Trotzdem bin ich guter Dinge: Möglicherweise werde ich auch in diesem Jahr wenige Turniere besuchen, trotzdem aber wird sich mein Spielverständnis vergrößern.

Euch alles Gute an den Tischen, vor allem aber viel Spaß!

Beste Gröten, Nico




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photo credit: M.Franke via photopin cc

Sonntag, 10. März 2013

PokerStars: Deswegen ist die WBCOOP keine Poker-Party für Blogger

Finding people sharing your love of music is wonderful.
Seelenverwandte zu finden, die Eure Liebe für Musik teilen, 
ist ein Geschenk und großartig.
photo credit: lilian3000 via photopin cc
Moin tosamm,

stellt Euch vor, Eure Lieblingsparty kommt wieder in die Stadt. Die Vorfreude ist groß: In der Vergangenheit konntet Ihr vor allem hier neue Freunde gefunden, die Eure Liebe für Musik teilten. Außerdem war das Büffet verdammt lecker. Letztlich hatte diese Party auch einen gewissen Anspruch und kombinierte Spaß mit Stil: Zutritt wurde nur dann gewährt, wenn man einen bestimmten Dresscode erfüllte. Ihr seid auf Nr. Sicher gegangen: Eure Schuhe waren stets auf Hochglanz poliert.

Jetzt hat der Umschlag mit dem rotem Emblem erneut in Euren Postkasten gefunden. Party on, Duuude! Ihr füllt die Antwortkarte aus, klebt eine Eurer schönsten Briefmarken auf und zählt die Tage, bis der große Tanz beginnt. Gott sei Dank ist Euer Anzug rechtzeitig aus der Reinigung zurückgekommen.

Der Postmann ist unschuldig

Die Bestätigung aber bleibt aus. Es wird haarig, denn die Party hat bereits begonnen. Ihr nehmt Euch ein Taxi, um herauszufinden, ob sich vielleicht direkt vor Ort ein Ticket organisieren lässt. Schließlich kennt man Euch. Das sollte kein Problem sein. Bestimmt erwartet man Euch bereits.

Der Mann am Eingang sagt, dass das sehr wohl ein Problem ist. Eure Anmeldung hat ihn nicht erreicht. Ihr versucht es erneut. Während Ihr darauf wartet, dass der Mann das Gespräch mit seinem Boss beendet hat, werft Ihr einen Blick durch eines der Fenster in der großen Eingangstour. Hölle, wann wurden die das letzte Mal gereinigt?

Für sie gibt es nur das Büffet

Was Ihr dann beobachten könnt, verwirrt Euch: Auf der Tanzfläche bewegen sich weit weniger Leute als in den letzten Jahren, nur ein paar reden wirklich miteinander und ein großer Haufen seltsamer Jungs ist gerade dabei, das Büffet zu plündern.

Es scheint in diesem Jahr auch keinen Dresscode zu geben. Generell ist die Aufmerksamkeit nicht groß: Der Mann am Eingang übersieht, dass eine weitere Gruppe gerade ohne Eintrittskarten und ohne Tickets durch den Eingang verschwindet.

Sicher, das könntet Ihr auch. Hineinrauschen, Fleischplatten, Nachtisch-Schälchen und Getränke plündern, um gleich im Anschluss mit nichts als einer dreckigen Unterhose über alle Berge zu verschwinden.

Das ist aber nicht Euer Stil. Ihr liebt Musik und zu tanzen. Wie auch immer: Das hier ist definitiv nicht mehr der Platz, um Euren liebsten Hobbies nachzugehen. Ihr nehmt Euren Hut und ruft ein Taxi. Im Hintergrund beginnt der DJ, Aussetzer zu produzieren. Jungs, es ist Zeit zu gehen.

Ohne Kontrolle

Nun tauscht Musik bitte durch Poker aus, das Tanzen durch Bloggen, aus dem Büffet werden Turniertickets. Der Name der Party: PokerStars World Blogger Championship of Online Poker, auch bekannt als WBCOOP.

Ich habe in diesem Jahr eine Einladung zu dieser Turnierserie bekommen, zwei Mal versucht, mich zu bewerben und vergeblich auf meine Tickets gewartet. In der Zwischenzeit konnte ich beobachten, wie andere Blogger bereits an den Events teilnahmen, obwohl sie offensichtlich nicht die Geschäftsbedingungen der WBCOOP erfüllten. Oder lange nach dem offiziellen Schluss der Deadline "Blogs" starteten, sich anmeldeten und auch damit Erfolg hatten. Letztlich habe ich irgendwann keine Kraft mehr dafür aufwenden wollen, nachzuforschen, warum meine Anmeldung nicht erfolgreich war - obwohl ich bereits 2011 und 2012 an der WBCOOP teilgenommen hatte.

PokerStars mag der weltweit führende Online-Poker-Anbieter sein. Aber ein Blogger-Event zu organisieren, das die schreibende Zunft glücklich macht und zeigt, wie schön ihr Tanz zur Poker-Musik passt? In meinen Augen hat PokerStars hier versagt.

Liebe Leute, verschafft Euch einen Eindruck davon, warum wir bloggen. Es geht uns nicht alleine um das Büffet. Es ist der Tanz, den wir so lieben.

Beste Gröten,
Nico


photo credit: lilian3000 via photopin cc 


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Donnerstag, 7. März 2013

PokerStars: Why the WBCOOP isn't a blogger poker party

Finding people sharing your love of music is wonderful.
Finding people sharing your love of music is wonderful.
photo credit: lilian3000 via photopin cc
Moin tosamm,

Imagine your favorite party comes into town again. You are enthusiastic because in the past, this place was your first choice to find new pals sharing your love for music. Furthermore, the buffet was delicious. Finally, fun was combined with style: Access was only granted to those fulfilling a certain dress code. Therefore, you have always put on your most shiny shoes.

Now the envelope with the red emblem found its way into your letter box again. Party on, duuude! You fill out your reply card, use one of your good stamps and count the days till the big dance begins. Thank God the loundry brought back your smoking jacket in time.

The postman is innocent

But no confirmation arrives. It's getting nasty because the party has already started. You take a taxi to find out if there is a chance to get one of your tickets right at the entrance. They know you. It shouldn't be a problem, you think to yourself. They’re probably already waiting for you.

The man at the entry says it is a problem. Your application didn't reach him. You try it again.
While waiting for the man talking to his boss you take a glimpse through one of the windows of the big front door. Hell, when did they clean 'em the last time?

Heading for the buffet only

What you see happening inside confuses you: Less people than in the last years dance with a few chatting and a big bunch of mysterious looking guys raiding the buffet. Also, this year obviously no dress code exists. And the man at the counter doesn't seem to take notice of this notable group passing the front door without even showing a ticket.

You might do that, too. Rush in, loot the buffet, and run away wearing nothing more than your too little dirty pants.

But that's not your style. You love music and dancing. However, this is definitely not the place to dance anymore. You take your hat and call a taxi. Behind you, the music begins to stutter. Time to go, pals!

Getting a taxi

Now, exchange music with poker, dancing with blogging, the buffet with tourney tickets. The name of the Party: PokerStars World Blogger Championship of Online Poker, also known as WBCOOP.

This year I got an invitation, submitted my application twice and waited for my tickets just to see bloggers obviously not fullfilling the terms and conditions taking part. Or people bringing a "blog" online after the official application deadline ended and succeeding. Finally, I spent no more energy on finding the reason why my application wasn't accepted although I took part at the WBCOOP in 2011 and 2012.

PokerStars might be the world leading poker client. But in organizing a blogger event making the writing crew happy and showing how wonderful their dance fits to their poker music? In my opinion, you failed.

Duuudes, learn why we blog. It's not all about the buffet. It's the dance we are interested in.

Beste Gröten,
Nico



photo credit: lilian3000 via photopin cc 


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Mittwoch, 27. Februar 2013

PokerStars WBCOOP 2013 ahead: Create a stage for bloggers!

Moin tosamm,

Part of the PokerStars blog, too: The WBCOOP is ahead. 
here we are: In a few days, the PokerStars World Blogger Championship of Online Poker starts into its next season. On tuesday last week, the invitation mail reached my mail box. From 1. to 11. march, bloggers like me will fight for tickets for the Spring Championship of Online Poker and other prizes. For example, the player supplying the best twitter timeline will be get an award, too.

The blog tournament and I do have a "hand history". As you will see, searching for the keywords "WBCOOP" and "PokerStars" will show my blog on one of the first pages of the search results. The reason is quite simple: With other bloggers, I was on a blog tilt. There has been a reason for that: Even with PokerStars stating the choice of "Best Blogger 2012" was justified, I still don't accept it.

No heart for the heartless

In my opinion, even in 2013 the boundaries between the winner and PokerStars are too close. No doubt, he seems to be a nice guy. He even had the courage to post his statement under my English blog post. But I don't blame himself: It is the jury giving him the award "best blogger" I'm targeting.

However, half an hour ago before posting my German WBCOOP 2013 blog post went online I thought: "This year, PokerStars will improve their blogger championship." Hopefully, they'll reward a blogger playing and writing about poker with full heart.

I don't want to see anyone on the pedastal after publishing a few heartless posts, just to take part at the WBCOOP. Too many do exactly that. And some of them even won big tourneys made available at the PokerStars blogger tourney series. I remember one candidate publishing shopping lists. Fail.

Good bye, contest of bloggers?

One of my English posts geting much attention - the "PokerStars WBCOOP case".
One of my English posts getting much attention - the "WBCOOP case".
The terms and conditions of WBCOOP 2013 show: Several things will not be the same. If you want to participate, your blog has to be online just a single month. Last year, two months marked the line, regular posts included. Another bigger change: Now you won't be able to tranfer possible tourney tickets into PokerStars live events.

As soon as I've read this terms I thought: "They added too much water to my WBCOOP juice." Quality and engagement don't count. Even more players will reanimate their long abandoned blog diary. As written I received the invitation mail last week. My hope: No players publishing their first blog posts these days just to participate will be part of the WBCOOP player pool. They won't fit to the terms and conditions. PokerStars will take care of that, I hope, and filter out.

I'll take part

Will I be part of the WBCOOP? Yes. Playing such a big freeroll tourney series is a chance to test my tournament performance. Sad: The main event at Monday, 11th of march, will start at 4pm, if I'm right. Far too early for me.

Hope is the last thing to die. May PokerStars give us an insight who takes part at the WBCOOP 2013. Who was part of the best blogger election, for example? Show us the little diamonds! Even if they didn't win! Embed Europe and create a stage for bloggers! First of all: This time, don't let anyone in doubt if you award the best blogger, PokerStars!


Beste Gröten,
Nico


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Mein schönstes Erlebnis beim Spielen auf PokerStars: Wenn Geld keine Rolle spielt

Moin tosamm,

Kaum zu glauben, aber wahr: Spielgeldpoker kann auch ernsthaft betrieben werden. Etwa, um Euren Willen zu testen, nicht jede Trashhand in Gold verwandeln zu wollen.
Kaum zu glauben, aber wahr: Spielgeldpoker kann auch ernsthaft
betrieben werden. Etwa, um Euren Willen zu testen, nicht jede
Trashhand in Gold verwandeln zu wollen.
Screenshots: Nico Lindner
wer an der PokerStars World Blogger Championship of Online Poker teilnehmen will, darf erst einmal die Tasten zücken. Beziehungsweise: Eben jene beanspruchen. Indem der- oder diejenige einen Post veröffentlicht, in dem das schönste eigene Spielerlebnis auf PokerStars beschrieben wird.

Ich will ehrlich sein: Ein bestimmtes Ereignis oder Turnier kommt mir nicht in den Sinn. Aber: Das Wissen, dass ich hier schon oft den perfekten Pokerspiel-Moment erlebt habe - wenn es um nicht mehr als nur die Ehre ging.

Schwimmt nicht mit dem Strom

Spielgeld-Poker erfordert hohe Selbstdisziplin. Zu schnell kann man sich dazu verleiten lassen, Trash-Hände zu spielen. Weil es ja jeder macht. Hauptsache suited, würde mein Friesland-Poker-Pokerfreund Renke sagen. Und macht das sogar live. Seltsamerweise recht erfolgreich. Das muss am Hut liegen.

Moment: Fast jeder macht's. Denn ab und an habe ich bereits Spieler getroffen, die Handverläufe an ihrer Qualität und am Verhalten des Gegners messen und würdigen. Die nette Chats mit dir beginnen, wachsam sind und versuchen, bei der Schlitterpartie rund um nichtige Pötte die Ehre und eine möglichst optimale Strategie hochzuhalten.

Die Wahl ist groß

Hier macht PokerStars keiner etwas vor: Über die eigene Plattform
PokerStars.tv die eigenen Events zu vermarkten. Die Präsentation:
Einwandfrei.
Pokerstars bietet für Spielgeldspieler in meinen Augen die hochwertigste Software und eine breite Auswahl an Turnieren. Dadurch, dass die Spieleranzahl sehr groß ist, wächst auch Wahrscheinlichkeit, auf Pokerverliebte zu stoßen, die trotz der beschriebenen Verlockungen "richtiges Poker" spielen.

Was mich auf die Idee bringt, es mal wieder mit den Chaoten der Raab-Pokernacht zu versuchen. Wer weiß, vielleicht sitzt Euer Lieblings-Kleingeld-Pokerblogger dank dieser Freeroll bald mit Elton und Co. an einem Tisch? Drückt mir die Daumen!

Beste Gröten und magische Momente - auch, wenn's um Spielgeld geht.

Nico


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Mittwoch, 20. Februar 2013

PokerStars WBCOOP 2013 - gebt Bloggern eine Bühne!

Moin tosamm,

Freeroll für Blogger: PokerStars lädt auch 2013 zur World Blogger Championship of Online Poker.
Freeroll für Blogger: PokerStars lädt auch 2013 zur
World Blogger Championship of Online Poker.
es ist wieder so weit: Die nächste Ausgabe der PokerStars World Blogger Championship of Online Poker steht vor der Haustür. Heute landete dazu die Einladungsmail in meinem Postfach - vom 1. bis zum 11. März 2013 kämpfen hier Poker-Blogger wie ich darum, ein Ticket für die Spring Championship of Online Poker zu ergattern. Oder gar einen der Sonderpreise - etwa für den besten Twitter-Feed.

Der Blogger-Wettbewerb ist für mich kein unbeschriebenes Blatt. Im Gegenteil: Wenn Ihr bei Google die Wörter "WBCOOP" und "PokerStars" eingebt, taucht mein Blog unter den ersten Treffern in der Liste auf. Denn: Ich habe mich mit anderen Bloggern in den Tilt geschrieben. Freilich in einen durchaus begründeten: Selbst wenn PokerStars auf meine Anfrage hin betonte, dass der "Best Blogger" für 2012 das auch ohne Zweifel sein darf, bin ich auch heute mit der Wahl nicht einverstanden.

Kein Herz für Herzlose

Zu nahe ist mir auch 2013 die Nähe des Gewinners zu PokerStars, selbst, wenn dieser ein netter Kerl zu sein scheint. Er hatte den Schneid, meinen englischsprachigen Blogpost selbst zu kommentieren. An ihn richteten sich auch nicht meine Vorwürfe, sondern an die Jury, die ihn ausgewählt hat.

Sei's drum: Ich glaubte bis vor einer halben Stunde, dass der Wettbewerb für 2013 anders ablaufen wird. PokerStars wird hoffentlich einen Blogger küren, der mit Herz und Seele Poker spielt und dies auch an seine Leser weitergibt - so meine Hoffnung.

Ich wollte niemanden auf dem Podest sehen, der im Nachhinein in seinem Blog ein paar herzlose Einträge gepostet hat, nur, um an der WBCOOP dabei zu sein. Davon habe ich zu viele gesehen. Ein Kandidat, der weit kam, hatte Einkaufszettel gepostet. Brauche ich deutlicher werden?

Good bye, contest of bloggers?

WBCOOP: Ein Blick auf die deutschsprachigen Teilnahmebedingungen.
WBCOOP: Ein Blick auf die deutschsprachigen
Teilnahmebedingungen.
Die Teilnahmebedingungen für die WBCOOP 2013 zeigen, dass sich Einiges geändert hat. Wenn Ihr Euch mit einem Blog bewerbt, reicht es aus, wenn er er gerade frisch aus dem Ei gepellt wurde. In Zahlen: Ein Monat Betrieb reicht aus. Für die WBCOOP 2012 musste der Blog zumindest zwei Monate in Betrieb sein und regelmäßig gepflegt werden. Auch können mögliche Turniergeld-Gewinne nicht mehr für Live-Events von PokerStars eingesetzt werden.

Meine Befürchtung nach der Lektüre: Die WBCOOP wird weiter verwässert. Nicht Qualität und Blog-Engagement zahlt sich aus. Noch mehr Spieler werden auf die Schnelle ihr angestaubtes Pokertagebuch wiederbeleben. Ich habe zumindest die Hoffnung, dass auch andere ehemalige WBCOOP-Teilnehmer erst heute den Bewerbungsaufruf bekommen haben. Dann werden wenigstens keine Spieler in den Pool wandern, die erst jetzt einen Blog starten. Ich hoffe, PokerStars kann dies überhaupt nachvollziehen...

Ich bin trotzdem dabei

Werde ich teilnehmen und mich bewerben? Ja. Für lau die eigene Turnier-Performance zu testen ist gut. Selbst, wenn das Main Event am Montag, 11. März um 10 ET und damit bereits um 16 Uhr beginnt, wenn ich es richtig gelesen habe. So kommt es leider für mich wohl eher nicht in Frage.

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Möge PokerStars diesmal noch mehr offenlegen, wer sich alles für die WBCOOP beworben hat. Wer kam für die Wahl des besten Bloggers oder der besten Bloggerin und des besten Twitterers in Frage? Zeigt uns die Perlen! Selbst, wenn sie nicht gewonnen haben! Bettet auch Europa ein und gebt den Bloggern eine Bühne! Vor allem: Lasst diesmal keine Zweifel an der Wahl des Titelträgers, PokerStars!

Beste Gröten,
Nico


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P.P.S. Ja, ich habe auch gute Erfahrungen mit PokerStars gemacht. Das lest Ihr in einem meiner nächsten Posts, der gleichzeitig als Bewerbung für die WBCOOP funktioniert. Stay tuned! Werdet Fan auf www.facebook.com/NicsmixPokerblog, um auch den nächsten Beitrag nicht zu verpassen. Oder abonniert meinen Blog via Mail.


Donnerstag, 7. Februar 2013

So bereichert Google Plus mein Pokerspiel

Moin tosamm,

PokerTube zählt zu den Perlen, die ich über  Google Plus gefunden habe.
PokerTube zählt zu meinen Google-Plus-Fundstücken.
vor Kurzem habe ich die Facebook-App von meinem Smartphone verbannt. Zu sehr hat die Möglichkeit verlockt, "eben mal zwischendurch" während meiner Pokerspiel-Sessions nach neuen Likes und Statusmeldungen zu schauen. Die Konzentration ging flöten.

Goodbye Facebook, Moin, Google Plus!

Dafür habe ich mir wiederum Google Plus erneut genauer angeschaut. Das letzte Mal war einige Monate her. Genauer geschrieben: Als Google Mail auf mein Smartphone wanderte, war ich gezwungen, mir beim Anmeldeprozess zumindest einen Teil der Online-Gemeinschaft anzuschauen. Mich dort zu großartig zu engagieren, habe ich damals aber noch nicht als sinnvoll erachtet.

Nach zwei inhaltlich guten Poker-Communities, dem Finden mehrerer Pokerspiel-Fans wie mir und einem sehr guten Blog hat sich das Blatt gewendet. Die schönsten meiner "Perlen" will ich Euch heute vorstellen.


Sehr unterhaltsam: "From the Mudsill to the Mainstream", der Pokerblog von Jay.
Sehr unterhaltsam: der Low-Roller-Pokerblog
von Jay aus den USA. Dadurch, dass er mich zu
seinen Kreisen hinzugefügt hat, habe ich
 seinen Blog entdeckt.
Pokerblog "From the Mudsill to the Mainstream"

Jay aus den USA bezeichnet sich als Pokerspieler aus der Zukunft. Sein Ziel: Für eine Handvoll Dollar ein WSOP-Bracelet zu erstehen. Im Mittelpunkt seiner Beiträge und mir sehr sympathisch: Low-Roller-Turniere, deren Verlauf Jay dann detailliert und humorvoll begleitet. Aktiv bindet er dabei seinen Twitter-Feed ein, was gerade nach einem ereignisreichen Event sehr großen Unterhaltungswert hat. Das war beispielsweise in einem seiner jüngsten Posts der Fall - mehr davon!

PokerVideo-Plattform PokerTube

Wer sie bereits kennt, hat mir etwas voraus. Irgendwie ist die Plattform PokerTube in der Vergangenheit an mir vorübergegangen. Über Google+ bin ich auf sie aufmerksam geworden und habe gemerkt, dass die Admins durchaus gewillt sind, auf Kommentare auch zu antworten. Das würdige ich, indem ich diesen Poker Channel gerne weiterverfolge. Einer meiner Favoriten der jüngsten Vergangenheit: Mike Caro stellt zehn besonders auffällige Poker Tells vor. Genial - auch der Lederjacke wegen.

Die Gemeinschaft "Poker - All things poker" auf Google Plus hat über 200 Mitglieder.
Hier ist Poker das Hauptthema. Seltsame 
Unterzeile inklusive.
Community "Poker - All things poker"

Etwas über 200 Fans haben sich hier zusammengefunden, um über ihr Lieblingshobby zu diskutieren. Sicher, der Titel der Gemeinschaft mag etwas holprig klingen. Das ist aber nur Makulatur. Schöner Nebeneffekt: Über diesen Bereich habe ich unter anderem zur PokerTube-Plattform gefunden.

Community "Poker Talk"

Rund 70 Mitglieder klein, aber fein. Die Ernsthaftigkeit, mit der in der Community "Poker Talk" Pokerfragen nachgegangen wird, ist hier ebenfalls sehr groß, der Umgangston freundlich. Das gefällt mir sehr.

Und, wie lauten Eure Tipps?

Ihr habt Lust bekommen, selbst auf GooglePlus-Entdeckungsreise zu gehen? Das freut mich sehr. Wer mag, kann mich gerne zu seinen Kreisen hinzufügen. Und falls Ihr selbst eine weitere nette Poker-Community finden solltet, sagt gerne Bescheid - Empfehlungen sind auch auf Google+ Gold wert.

Beste Gröten,
Nico


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Dienstag, 8. Januar 2013

Friesland Poker in Varel: Die Kreuz-Dame bricht mir das Genick

Moin, tosamm!

Mein Auftritt beim 1. Pokerturnier von Friesland Poker  für 2013 war recht kurz. Spaß hat es mir - hier unten  rechts - trotzdem gemacht.
Mein Auftritt beim 1. Pokerturnier von Friesland Poker
für 2013 war recht kurz. Spaß hat es mir - hier unten
rechts - trotzdem gemacht.
It's Poker time: Angenommen, Ihr haltet Q, 2 und sitzt im Big Blind. Vor Euch: Zwei Calls, sonst keine Action. Ihr checkt. Auf dem Board dann: zwei Zweien und eine weitere Karte. Einzige Einschränkung: Zwei der Spielkarten vor Euch liegen in Kreuz auf dem Pokertisch! Jetzt setzt einer der beiden Gegner - bislang recht aktiv - knapp zwei Drittel des Pots. Lasst Ihr los? Nein. Nur der andere Spieler im Bunde foldet.

Nice catch

Auf dem Turn dann das dritte Kreuz und euer Full House - denn es ist eine Dame! Ihr raist, wenn auch nur in geringer Höhe. Euer Gegner geht all in. Flugs folgt der Call eurerseits, das Verhalten des Kontrahenten bekommt ein Gesicht: Er hat mit der besagten Dame den Nutflush bekommen, gleichzeitig sein Todesurteil. Ihr könnt einen satten Pott einstreichen.

Unglückliches Ausscheiden, gelungene Premiere

Doof, dass ich in dieser Geschichte den Nutflush hatte. Direkt vor der ersten Pause sollte mich diese Hand am vergangenen Sonnabend im Vareler Restaurant "Tivoli" unvermittelt alle Chips kosten. In meinen Augen musste in dieser Konstellation mein kompletter Stack in die Mitte wandern. Dass ausgerechnet eine Kreuzdame mir den Flush und damit den Turniertod bringt, war unwahrscheinlich. Dass mein Gegner gleich einen Drilling auf dem Board trifft, ebenfalls. Hätte mir ein Preflop-Raise das Turnier-Leben gerettet? Vielleicht. Hätte auf dem Turn allerdings ein anderes Kreuz als die Dame gelegen, hätte ich verdoppeln können.

Trotzdem werde ich in Zukunft noch mehr darauf Acht geben, wie ich mein Setzverhalten preflop gestalte und wie das folgende Board aussieht. Was ich nämlich in der Erinnerung bereits verdrängt hatte: Dass auf dem Board bereits zwei gleiche Karten lagen. Umso höher wird die Wahrscheinlichkeit für ein Full House.

Es gab auch schöne Momente

Ladypower: Nadine Schößler gewann das Event. Links: Friesland-Poker-Mitorganisator. Fotos: Friesland Poker
Ladypower: Nadine Schößler gewann das Event. Links:
Friesland-Poker-Mitorganisator. 
Fotos: Friesland Poker 
Mund abwischen, weitermachen: Der Rest meines Spiels funktionierte relativ gut, sodass ich selbst ohne den oben genannten Stack mit einem stabilen Chipstapel hätte weitermachen können. Besonders interessant: Wieviele Tells ich an diesem Abend bemerkt habe. Die offensichtlichsten lieferte ein recht neuer Spieler, der an diesem Abend sein erstes Turnier absolvierte und sichtlich aufgeregt war.

Blöde Fragen gibt es nicht

Sympathisch machte ihn, dass er nicht damit hinter dem Berg hielt, neu zu sein und gleich zu Beginn darauf hinwies, möglicherweise öfter Fragen zu stellen. Sehr gut! Eine gute Selbsteinschätzung und der Mut, um Tipps zu bitten, sind auch beim Poker wichtig, um dazulernen zu können. Vor allem Jens, der den Dealer-Job an unserem Tisch übernahm, wies unseren neuen Mitspieler in der Folge freundlich und zuvorkommend auf kommende Aktionen hin. So lebt man Friesland Poker!

Von Fans für Fans

Insgesamt nahmen am Eröffnungsturnier für die neue Turnierserie im Vareler Tivoli-Gasthof fast 100 Spieler teil. Wow! Ich weiß aber, woran's liegt: An der lockeren Stimmung vor Ort und der Atmosphäre, die dir als Pokerliebhaber sagt: Hier haben Fans des Spiels ein Turnier organisiert. Ich freue mich bereits auf die nächste Auflage. Mehr Fotos und Informationen zu Friesland Poker findet Ihr auf der Homepage der Poker-Enthusiasten.

Beste Gröten,
Nico



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