Dienstag, 22. November 2011

Hey, liebes Teufelchen, auch auf Pkr unterwegs?

Moin miteinand,

Das Mindset passt nicht? Dann verabschiedet Euch mit Pech
von einem Großteil Eurer Bankroll... Screenshot: Nico Lindner
tja, gestern Abend war mal wieder so ein seltsamer Abend: Ich hatte mein Poker-Mindset in der  Reinigung vergessen, entsprechend lief es dann. Gleich im ersten Event auf Pkr habe ich mich in eine der sogenannten Trouble-Hände, nämlich KJs, verliebt, um dann mit einem Flushdraw gleich zu Beginn des Events in das All-in meines Gegners und dessen Top-Two-Pair zu laufen. Aus die Maus, ich war raus.

Die Folge-Events, mal ein Lowroller-Pokerturnier, dann wieder ein Sit'n'Go, hatten dann die ungewaschene Seite der Varianz zu Gast. Heißt: Wenn ich auf den göttlichen Gedanken kam, Kings etwa slow zu spielen, weil zuvor eigentlich ordentlich Rabatz angesagt war, callte jeder Feind am Tisch lediglich. Irgendjemand ließ sich dann breitschlagen und holte mich mit seinem Flush ab. Oder die River-Karte verwehrte mir dann den geldverheißenden Aufdoppler zugunsten meines Gegners. Kurz nach 23 Uhr habe ich mir dann doch gesagt: "Ja, ich liebe Pkr und Poker, aber irgendwann hat selbst der mutigste unter allen Spielern keine Lust mehr - ab ins Bett!". Richtige Entscheidung. Wunden lecken, Matratze horchen.

Ich sollte vielleicht wirklich mit Zettelchen arbeiten, um meine eigentlich abgestellten Kapitalfehler wirklich in der Versenkung verschwinden zu lassen: Spiele keine aufgedonnerten Bildkarten, die dir nur wieder Unglück bringen und wenn du schon slow spielst, lasse deine Gegner für mögliche Draws ordentlich bezahlen! Und: Mach nicht den Fehler, zu hoch in den Limits unterwegs zu sein, um mögliche Verluste wieder hereinzuholen. Bleibe lieber bei Turnieren, in denen du auch in der Vergangenheit Erfolge feiern konntest.

Wenn's am Pokertisch klappt, darf auch
einmal getanzt werden. Screenshot: Nico Lindner
Ich bleibe aber auf dem Teppich: Beschweren kann ich mich bei Pkr  wirklich nicht. Anfangs habe ich einen kleinen Beitrag eingezahlt, in der dazugehörigen Freeroll cashen können, um danach meine Bankroll weiter ausbauen zu können. Erfolge wie beim Pkr Oktoberfest, in dem ich auch einen Pro ausschalten konnte, ließen das Pokerfeuer weiter brennen.

Wovon ich träume, ist ein netter Cash, der es mir erlaubt, die Daily Pkr Open zu spielen, ohne dabei Sorgen um meine Bankroll haben zu müssen. Genial wäre natürlich auch irgendwann wieder ein Live Event. Doch wann ist es so weit? Noch habe ich bei Pkr kein Step-Event gefunden, das es mir erlaubt, bei guten Strukturen nach oben zu klettern, um am Ende ein saftiges Turnier spielen zu können. Wer Tipps parat hat, möge mir gerne schreiben.

Das soll es für's Erste sein. Mein nächster Blog-Eintrag wird meine Jahresbilanz sein. In einem meiner Postings auf Pokernews hatte ich mir zu Beginn des Jahres Ziele gesetzt. Die gleiche ich dann mit dem bislang Erreichten ab.

Euch gute Unterhaltung an den Tischen! Und lasst Euch nicht vom Eurem Poker-Teufelchen den Spielspaß verderben.

Gröten, Nico

P.S. Ihr überlegt Euch, auf Pkr zu spielen und möchtet meinen Blog unterstützen? Dann würde ich mich freuen, wenn Ihr hier vorbeischaut.

P.P.S. Wo wir gerade beim Thema Mindset sind, folgende Empfehlung: Wenn Ihr des Englischen mächtig seid, surft auf die Seite von Jared Tendler. Seine Worte sind wahr - nur muss man sie auch befolgen. Ich denke, ich muss mir sein Buch noch einmal zu Gemüte führen. :)