Dienstag, 29. November 2011

BubbleProtection - das Ausprobier-Turnier

Moin tosamm,

in meinem letzten Blogeintrag habe ich Euch davon berichtet, dass ich heute Abend ein Poker-Einladungsturnier des BubbleProtection-Teams spielen werde. Wie wirkt sich dieses Angebot aus, wie ändert sich meine Denkweise, wenn ich weiß, dass ich zumindestens meinen Eintritt wieder zurückbekomme?

Ab 20.30 Uhr geht es auf PartyPoker los. Und Ihr könnt dabei sein, nämlich via Live Stream. Über http://www.ustream.tv/channel/bubbleprotection sollen während des Turniers Interviews mit Poker-Pros stattfinden, außerdem stehen Mitarbeiter von BP Rede und Antwort. Für mich natürlich am unterhaltsamsten: die Kommentare zum Turnier selbst. Nein, mein Spiel wurde noch nicht von Außenstehenden via Echtzeit-Kommentar bewertet :)

Ich würde mich über Euren Besuch freuen. Ich bin bereits gespannt, wie das Event für mich ausgeht. Die BP-Software beziehungsweise das Versicherungskonzept dahinter will ich allerdings ausblenden. Wenn ich nicht schon auf Sieg spiele, was bitte dann? Drückt mir die Daumen.

Gröten,
Nico



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Sonntag, 27. November 2011

Weniger Angst vor dem Blasensprung

Moin tosamm,

was haben Schwangerschaften und Pokerturniere gemeinsam? Wenn die Blase platzt, besteht meist kurz darauf Grund zur Freude. Der Weg dorthin ist aber in beiden Fällen mitunter verdammt mühselig. Was das Pokerspiel betrifft: Gerade als Shortstack hofft so mancher, doch noch irgendwie ins Geld zu kommen und damit wenigstens ein wenig Cash nach Hause zu bringen. Oder glücklich zu verdoppeln. Denn langes Warten zahlt sich zu diesem Zeitpunkt im Regelfall nicht aus.

Dienstagabend will ich auf PartyPoker ein Einladungsturnier von BubbleProtection.com (BP) spielen. Diese Firma hat jetzt ein Programm gestartet, das die Angst vor der Bubble zumindestens abmildern könnte. Ihr Modell: Wir bieten den bei uns versicherten Spielern an, gegen eine Gebühr den kompletten Verlust ihres Buy-Ins zu verhindern. Denn: BP reduziert das Feld der Spieler, die gar nichts bekommen, um 10 Prozent. Nehmen an einem Event zum Beispiel 100 Spieler teil und 20 kommen ins Geld, ergänzt BP diese Struktur um weitere Teilnehmer. Diese bekommen in jedem Fall dann den Turnier-Eintritt und die Gebühr an den Poker-Anbieter überwiesen, wenn sie innerhalb des neugeschaffenen Eintrittsgeld-zurück-Bereichs aus dem Turnier fliegen. Wer ins Geld kommt, muss sich freilich nur von seinem Versicherungsbeitrag verabschieden.

Derzeit zählen zu den unterstützten Anbietern Pokerräume wie PokerStars, PartyPoker und die Angebote des sogenannten iPoker-Netzwerks. US-Spieler ist es aufgrund der aktuellen Rechtslage nicht möglich, teilzunehmen.

Was könnte BubbleProtection bewirken? Professionelle und erfahrene Spieler werden dieses Tool meiner Meinung nach als Werkzeug sehen, gegen eine relativ geringe Gebühr die Auswirkungen des Zufalls ein wenig zu reduzieren. Sie haben jetzt eine Option, ein weiteres Sicherungsseil anzubringen, das ihnen mit Glück dabei hilft, ihre Ausgaben für Turniere zu reduzieren.

Ich sehe aber auch einen Minuspunkt: Wer zum Beispiel als Anfänger noch keine ausreichende Erfahrung mit dem Spiel an der Bubble besitzt, vergibt mit BubbleProtection die Chance, zu lernen. Was ich damit meine? Wenn ich darüber glücklich bin, etwas weniger als meinen Eintritt auf jeden Fall im Kasten zu haben, verändere ich nicht unbedingt auch mein Spiel. Ich werde weiterhin einer derjenigen sein, die shortstacked in die Nähe der Bubble kommen. Die Versicherung wird mein Verhalten nicht ändern. Sie lindert nur die Folgen von nicht angepasstem Turnierspiel ab.

Ich bin gespannt, ob das Team von Bubbleprotection.com ihr Angebot möglicherweise auch auf Live-Turniere ausweitet. Die Software an sich macht einen supersimplen Eindruck: Zu Beginn registriert Ihr Euch und gebt an, unter welchem Nickname Ihr bei welchem Anbieter spielt. Dann wählt Ihr aus, für welches Turnier Ihr BP nutzen wollt. Ein paar Clicks später (Bezahlung der Gebühr eingeschlossen), seid Ihr "geschützt".

Weitere Details erfahrt Ihr auf Bubbleprotection.com. Auf Euren Eindruck und Eure Meinung bin ich gespannt. Postet Eure Kommentare gerne direkt unter meinen Blog - eine Registrierung ist nicht notwendig.

Gröten und bedankt,
Nico




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Dienstag, 22. November 2011

Hey, liebes Teufelchen, auch auf Pkr unterwegs?

Moin miteinand,

Das Mindset passt nicht? Dann verabschiedet Euch mit Pech
von einem Großteil Eurer Bankroll... Screenshot: Nico Lindner
tja, gestern Abend war mal wieder so ein seltsamer Abend: Ich hatte mein Poker-Mindset in der  Reinigung vergessen, entsprechend lief es dann. Gleich im ersten Event auf Pkr habe ich mich in eine der sogenannten Trouble-Hände, nämlich KJs, verliebt, um dann mit einem Flushdraw gleich zu Beginn des Events in das All-in meines Gegners und dessen Top-Two-Pair zu laufen. Aus die Maus, ich war raus.

Die Folge-Events, mal ein Lowroller-Pokerturnier, dann wieder ein Sit'n'Go, hatten dann die ungewaschene Seite der Varianz zu Gast. Heißt: Wenn ich auf den göttlichen Gedanken kam, Kings etwa slow zu spielen, weil zuvor eigentlich ordentlich Rabatz angesagt war, callte jeder Feind am Tisch lediglich. Irgendjemand ließ sich dann breitschlagen und holte mich mit seinem Flush ab. Oder die River-Karte verwehrte mir dann den geldverheißenden Aufdoppler zugunsten meines Gegners. Kurz nach 23 Uhr habe ich mir dann doch gesagt: "Ja, ich liebe Pkr und Poker, aber irgendwann hat selbst der mutigste unter allen Spielern keine Lust mehr - ab ins Bett!". Richtige Entscheidung. Wunden lecken, Matratze horchen.

Ich sollte vielleicht wirklich mit Zettelchen arbeiten, um meine eigentlich abgestellten Kapitalfehler wirklich in der Versenkung verschwinden zu lassen: Spiele keine aufgedonnerten Bildkarten, die dir nur wieder Unglück bringen und wenn du schon slow spielst, lasse deine Gegner für mögliche Draws ordentlich bezahlen! Und: Mach nicht den Fehler, zu hoch in den Limits unterwegs zu sein, um mögliche Verluste wieder hereinzuholen. Bleibe lieber bei Turnieren, in denen du auch in der Vergangenheit Erfolge feiern konntest.

Wenn's am Pokertisch klappt, darf auch
einmal getanzt werden. Screenshot: Nico Lindner
Ich bleibe aber auf dem Teppich: Beschweren kann ich mich bei Pkr  wirklich nicht. Anfangs habe ich einen kleinen Beitrag eingezahlt, in der dazugehörigen Freeroll cashen können, um danach meine Bankroll weiter ausbauen zu können. Erfolge wie beim Pkr Oktoberfest, in dem ich auch einen Pro ausschalten konnte, ließen das Pokerfeuer weiter brennen.

Wovon ich träume, ist ein netter Cash, der es mir erlaubt, die Daily Pkr Open zu spielen, ohne dabei Sorgen um meine Bankroll haben zu müssen. Genial wäre natürlich auch irgendwann wieder ein Live Event. Doch wann ist es so weit? Noch habe ich bei Pkr kein Step-Event gefunden, das es mir erlaubt, bei guten Strukturen nach oben zu klettern, um am Ende ein saftiges Turnier spielen zu können. Wer Tipps parat hat, möge mir gerne schreiben.

Das soll es für's Erste sein. Mein nächster Blog-Eintrag wird meine Jahresbilanz sein. In einem meiner Postings auf Pokernews hatte ich mir zu Beginn des Jahres Ziele gesetzt. Die gleiche ich dann mit dem bislang Erreichten ab.

Euch gute Unterhaltung an den Tischen! Und lasst Euch nicht vom Eurem Poker-Teufelchen den Spielspaß verderben.

Gröten, Nico

P.S. Ihr überlegt Euch, auf Pkr zu spielen und möchtet meinen Blog unterstützen? Dann würde ich mich freuen, wenn Ihr hier vorbeischaut.

P.P.S. Wo wir gerade beim Thema Mindset sind, folgende Empfehlung: Wenn Ihr des Englischen mächtig seid, surft auf die Seite von Jared Tendler. Seine Worte sind wahr - nur muss man sie auch befolgen. Ich denke, ich muss mir sein Buch noch einmal zu Gemüte führen. :)

Donnerstag, 17. November 2011

Jake Cody jetzt bei Pkr - die Jagd beginnt

Moin miteinand,

Jake Cody_1
Ab sofort bei Pkr: Jake Cody, Triple-Crown-Gewinner. Foto: Pkr 
frohe Kunde aus dem Hause Pkr: Ab sofort können die Londoner Jake Cody zu ihrem Pro-Team zählen. Der 23-Jährige ist Mitglied der Riege von Spielern, die sich "Triple Crown"-Träger schimpfen dürfen. Cody hat jeweils einen Titel der European Poker Tour, World Poker Tour sowie World Series of Poker in Las Vegas gewonnen. Laut Pressemitteilung von Pkr summieren sich seine Turniergewinne auf über drei Millionen Dollar.

Die erste Chance, gegen ihn auf der 3-D-Plattform Pkr anzutreten, ist übrigens am kommenden Sonntag. Der Brite nimmt mit seinen Kollegen an einer ganzen Reihe von Turnieren teil, die anlässlich seiner Neuverpflichtung auf Pkr.com starten. Hier findet Ihr eine Übersicht. Ich hätte am ehesten Lust, am beim "Sunday Open" mein Glück zu versuchen. Der Buy-In ist für meine Verhältnisse allerdings schon happig. Aber: Durch das Oktoberfest auf Pkr habe ich Blut geleckt. Wie Ihr vielleicht noch wisst, konnte ich dort die Lady of Pkr ausschalten. Das bleibt in Erinnerung. Folgt Jake als mein nächstes Opfer? ;)

Ich habe bei Pkr nachgefragt, wie es um den Avatar von Jake aussieht. Der ist aber noch in der Mache. Ob er selbst Hand bei der Gestaltung anlegt? Und wo wird er online zu finden sein? Diese und weitere Fragen will ich ihm in den nächsten Tagen per Mail zukommen lassen. Ihr habt ebenfalls eine Frage, die er beantworten soll? Dann postet diese gerne unter meinen Blog. Morgen Abend will ich die Interview-Fragen losschicken.

Jake Cody ist ein großer Name für die Poker-Pro-Riege von Pkr. Er gesellt sich zu Kalibern wie EPT-Champion Vladimir "Beyne" Geshkenbein, Sofia "welllbet" Lovgren, Marc "Waswini" Bariller, Sascha "locodice" Walter, James "james666" Sudworth und WSOP Europe Bracelet-Gewinner Scott "PKR_Scott" Shelley. Hier findet Ihr eine Gesamtübersicht, wenn auch "nur" auf Englisch.

Gröten, Nico

P.S. Ihr überlegt, Euch auf Pkr anzumelden und wollt meinen Blog unterstützen? Dann prüft, ob dieser Bonus vielleicht für Euch interessant ist. Das würde mich natürlich freuen.

Dienstag, 15. November 2011

Support my Blog: etwa über Euren nächsten Amazon-Einkauf

Moin miteinand,

zu Beginn erst einmal vielen Dank dafür, dass Ihr auf den Link geklickt habt, der zu dieser Seite führt. Anscheinend hattet Ihr Spaß an dem, was ich über meinen Blog veröffentlicht habe oder wurdet zumindestens gut unterhalten. Das freut mich sehr! Vielleicht seid Ihr sogar ein regelmäßiger Leser?

Ihr habt vor allem eine Möglichkeit, mir nun zu sagen: "Nico, was du da machst, fördere ich gerne!" Und ermöglicht damit etwa meine Teilnahme an einem Live-Pokerturnier oder helft mir dabei, eine neue Internet-Domain für meinen Blog zu finanzieren. Vor allem aber würdigt Ihr gleichzeitig mein Engagement an sich.

Welche Optionen gibt es?

Ihr kauft über meinen Blog beim Online-Kaufhaus Amazon.de ein

Wenn Ihr bei Amazon.de bestellen wollt, wählt meinen Blog künftig als Ausgangspunkt. Auf der Startseite meines Poker-Tagesbuchs findet Ihr rechts eine Suchmaske des Online-Einkaufshauses. Gebt dort den Namen Eures Produkts, das Ihr kaufen wollt, ein. Oder Ihr wählt den direkten Weg und surft von hier aus auf Amazon.de, um dann dort mit Eurem Einkauf zu beginnen. 

Geht Ihr diesen Weg, werde ich mit einem kleinen Prozentsatz an Eurem Einkauf beteiligt. Ein paar Euros, die meiner Low-Roller-Kasse gut tun.

Und sonst?

Parallel freue ich mich natürlich über Sponsoring-Angebote, die mir den Besuch meines nächsten Live-Poker-Events erleichtern. Falls Ihr selbst eine besondere Idee habt, bin ich auf Eure Nachricht sehr gespannt.

Ihr habt eine bestimmte Frage? Etwas ist unklar? Meldet Euch gerne bei mir. Was mir in jedem Fall wichtig ist: Wenn Ihr mich unterstützen wollt, soll das freiwillig geschehen und unkompliziert sein. Ich möchte Euch nicht dazu nötigen, bei einem bestimmten Poker-Anbieter ein Konto zu eröffnen, damit ich im Idealfall als Vermittler irgendeinen Bonus erhalte. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie zeitaufwändig das sein kann.

Stattdessen freue ich mich, wenn wie beschrieben beispielsweise Euer Amazon-Einkauf nun bei mir beginnt.

Beste Gröten, Nico


Und das sagen Pokerfans, die bereits über meinen Blog bei Amazon eingekauft haben:

Erik Lips:

Ich unterstütze deinen Blog gerne, weil ich die Berichte über die Online-Sessions sehr interessant finde. Generell sind die Turnierberichte sehr gut und nett, sodass es einfach Spaß macht, sie zu lesen! Ich finde gut, dass du einen Blog über Low Roller / Low Rolling machst, da es einfach den Großteil der Leute anspricht, die sich selber im Low-Roller-Bereich aufhalten!


Deinen Blog unterstütze ich aus dem einfachen Grund, da hier eine sehr nette Mischung aus 
On- und Offline-Pokergeschichtchen von einem "Normalo" zu finden sind. Keine "Ich spiele nur 100- und 50-Euro-Turniere, weil ich der beste Spieler bin und ständig gewinne (aber Kohle habe ich trotzdem irgendwie dadurch nicht)"-Geschichten. 



Mittwoch, 9. November 2011

World Series of Pius - ich war im Zug, und wo wart Ihr?

Moin miteinand,

heute morgen irgendwo zwischen Oldenburg und Leer, endlich funktioniert die Handy-Internetverbindung wieder. Die Seite vom Card-Player-Magazin ploppt auf. Und verkündet: Pius Heinz ist Gewinner der World Series of Poker in Las Vegas. Unglaublich. Tausende von Spielern hat er hinter sich gelassen und ist jetzt Multi-Millionär - mit 22 Jahren. Kurz danach füllen die Postings von vielen meiner Facebook-Freunde die Timeline, die Glückwünsche an ihn nehmen kein Ende. Außerdem meldet sich auch regelmäßig Pius selbst zu Wort, entweder über seinen Twitter-Account MastaP89 oder seine Facebook-Fanseite.

Wo wart Ihr, als Ihr von Pius' Gewinn erfahren habt? Und was würdet Ihr mit derart viel Geld anfangen? Was mich noch mehr interessiert: Was würdet Ihr vermeiden beziehungsweise in keinem Fall kaufen? Auf Eure Kurz-Erlebnisberichte und Was-wäre-wenn-Kommentare freue ich mich. Registrieren braucht Ihr Euch dafür nicht - legt einfach los.

Was mich betrifft: Da wären wohl erst einmal die üblichen Kandidaten. Haus, flottes Auto, sichere Ausbildung für den Sohnemann, langer Familienurlaub, eine große Fete. Und kurz danach die Frage, was beruflich ansteht. Denn: Nur Geld auszugeben erfüllt auch nicht, oder? Im Halbdunklen bleibt natürlich der Punkt, ob derart viele Moneten wirklich glücklich machen. Hat man dann nicht noch eher Angst, jemand käme auf die Idee, die Liebsten zu kidnappen? Ist dann nicht Isolation die Folge? Wie geht man mit Neidern um und mit plötzlichen Freunden, die ein Stück vom Kuchen haben wollen?

Genug der Worte, Ihr seid dran :)

Gröten, Nico

Montag, 7. November 2011

Final Table des WSOP Main Event - wie Poker-Experte Mitchell Cogert Chipleader Pius Heinz am Pokerfilz wahrnahm


Moin miteinand,

Dienstagabend werden die letzten drei Spieler des Main Event der World Series in Las Vegas gegeneinander antreten. Chipleader ist der gebürtige Deutsche Pius Heinz. Mitchell Cogert, den ich als Blogger und Poker-Experte sehr schätze, hat ihn an seinem Tisch beim Main Event (Platz 71) erlebt - und manche seiner Moves sogar nun in sein eigenes Spiel übernommen. Hauptpunkt: die superaggressive Spielweise von Pius, ob pre-flop oder direkt auf dem Flop.

Unter dieser Adresse findet Ihr seine Eindrücke - ein lesenswerter Post, wenn man wissen möchte, warum PokerStars-Pro Pius so erfolgreich ist. Eine Achillesferse sieht Mitchell allerdings auch. Und berichtet, welchen Eindruck er von einem weiteren November-Niner hat.

Geheimtipp in Sachen Live Stream für das Main-Event-Finale dürfte Short Stacked Radio sein, wenn auch auf Englisch. Ansonsten empfehle ich Euch www.pokerstarsblog.com oder einen der deutschen Vertreter in Sachen Poker-News, beispielsweise www.pokerfirma.de - dann bleibt Ihr auf dem Laufenden.

Pius wünsche ich an dieser Stelle das nötige Glück, den Main-Event-Championtitel nach Hause zu holen. Und: Auch nach dem Gewinn zu wissen, was er mit seinem Leben anfangen möchte und wer seine wirklichen Freunde sind.

Gröten, Nico

Friesland Poker: Die Teilnehmer für das Finale stehen fest!

Moin tosam,

seit Samstagnacht ist klar, wer Anfang Dezember am Final Table der Tivoli-Serie in Varel teilnehmen wird. Markus Helmke vom Organisationsteam hat die Tabelle in Handarbeit aktualisiert. Zwar folgt die offizielle Variante erst am Dienstag - ich denke aber, dass Ihr mit dieser Version bereits gut leben könnt. Sollte sich doch noch etwas ändern, gebe ich gerne auch über meinen Blog Bescheid.

Herzlichen Glückwunsch allen Finalisten! Schön: Manche der Teilnehmer haben direkt beim November-Event noch einmal Einsatz gezeigt und ihr Ticket für das letzte Turnier gelöst. Dazu zählt auch Sascha Sotyn. Was jedermann zeigen sollte: Man darf die Hoffnung nicht aufgeben! Hätte er gefehlt, wäre er nicht Teil der Startmannschaft geworden, trotz seines Erfolgs beim Oktober-Event. Theoretisch hätte sogar ich es noch schaffen können - einen Sieg vorausgesetzt und andere Spieler, die mit oben mitmischen wollen, aber keinen Erfolg feiern. Dafür hätte am Sonnabend aber einiges zusammenlaufen müssen.

Dass es letztlich nicht so wahr, macht mich nur bedingt traurig. Klar, den Final Table zu erreichen, ist schön und erstrebenswert. Aber nicht um jeden Preis. In meinem Fall habe ich mit meiner Liebsten die Vereinbarung, alle zwei Monate nach Varel düsen zu können, weil das Wochenendprogramm ohne Partnerin (ich spiele auch noch Rollenspiel) sonst Überhand nimmt. Diese Vereinbarung respektiere ich. Und setze mich nur ans Pokerfilz, wenn der Kopf frei ist. Es lohnt sich nicht, über verpasste Chancen nachzudenken. Mir und auch meiner Frau soll mein Hobby Spaß machen.

Auch wenn ich es am Sonnabend nicht an den finalen Tisch geschafft habe und irgendwo unter den letzten 15 ausgeschieden bin, war es ein netter Abend. Ich traf Leute, mit denen ich gerne über das gemeinsame Hobby spreche, habe Nasen ausgeblendet, die mich in früheren Partien aufregen konnten und sah einige schöne Handverläufe - auch beim Gegner. Was mich besonders gefreut hat: Viele der Spieler sprachen mich noch einmal auf meinen Blog an und teilten mir mit, dass sie ihn gerne lesen. Wenn solche Kommentare auch von sonst sehr stillen und eher leicht knurrigen Spielern kommen, ist das natürlich umso netter :) Vielen Dank für Euren Zuspruch.

Ich wünsche allen Finalisten viel Freude beim Abschluss-Event im Dezember, außerdem all jenen, die das Freeroll-Sponsoren-Turnier spielen, das dann parallel läuft. Markus & Co.: Ich bin gespannt, ob Ihr Eure Ankündigungen wahr macht, den Tabellenführer und den Top-Skalp-Jäger gesondert zu würdigen - und was uns an Neuerung im Jahr 2012 erwartet. Wie Ihr wisst, stoßt Ihr bei mir mit allem offene Türen ein, was die Turnierleistungen von Spielern mehr würdigt. Wir sind Pokerspieler, keine Sitzfleisch-Fans! :)

Beste Gröten,
Nico

Dienstag, 1. November 2011

Sonnabend in Varel: Für manche das entscheidende Turnier

Moin, tosamm!

wie Leserinnen und Leser meines früheren Pokerblogs auf www.pokernews.com wissen, nehme ich gerne und regelmäßig an der Tivoli-Pokerserie der Jungs von Friesland Poker in Varel teil. Im namengebenden Lokal wird Monat für Monat der Beste oder die Beste des Abends ausgespielt. Am Ende des Jahres steht dann im Dezember der Final Table an - die besten 8 Spieler des Jahres treten gegeneinander an, außerdem derjenige, der im Laufe der Saison die meisten Bounty-Dollars gewonnen hat.

Am kommenden Sonnabend, 5. November, findet das letzte Turnier der Serie statt, auf dem möglicherweise noch Punkte gesammelt werden können. Manche stehen dann am Scheideweg: Entweder verfehlen sie die Qualifizierung knapp oder können sich entspannt zurücklehnen. Hier findet Ihr die aktuelle Tabelle wieder. Im letzten Jahr hatte ich selbst das nötige Glück, um im Dezember am Final Table Platz nehmen zu können. Wenn auch nur kurz - aber das ist das Modell dieser Serie. Die Tivoli-Serie bildet eine umfangreiche Folge von Satellites. Im Dezember werden die Karten neu gemischt: Selbst, wer am Ende des Jahres ganz oben steht, hat nicht den Anspruch, Stadtmeister zu werden.

In diesem Jahr wird der Ablauf möglicherweise ein wenig abgewandelt, wenn denn mein Verbesserungsvorschlag angenommen wird: Der Spieler mit den meisten Punkten wird dann erstmals eine besondere Würdigung erhalten. Zurecht, meine ich: Wer auch immer es ist, hat die meisten Punkte gesammelt und letztlich über das Jahr verteilt die beste Leistung gezeigt. Und nimmt es durch die Auszeichnung schließlich vielleicht weniger schwer, wenn ihm das Kartenglück im Dezember letztlich dann doch nicht mehr so hold ist :)

Wie werde ich selbst spielen? So, dass ich im Nachhinein meine Entscheidungen vor mir rechtfertigen kann. Was letztlich dann dabei rauskommt, ist zweitrangig. An erster Stelle steht eh, einen unterhaltsamen Abend mit Pokerfreunden zu verbringen, Trashtalk und gemeinsame Freude über schöne Handverläufe inbegriffen. Denn deswegen fahre ich nach Varel und gebe Friesland Poker den Vorzug, wenn es um Live-Events geht: Die Organisatoren sind mit großem Einsatzwillen bei der Sache, die Stimmung locker und nicht verbissen. Seitdem ich dort Anfang 2010 angefangen habe zu spielen, sind mir deren Mannschaft und viele meiner Mitspieler ans Herz gewachsen.

Bis Sonnabend in Varel, ich freue mich auf Euch!

Gröten, Nico



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