Samstag, 31. Dezember 2011

Alles Gute für 2012!

Liebe Blog-Leser,

ich wünsche Euch an dieser Stelle einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2012. Danke für den Zuspruch, den ich beispielsweise auf den Poker-Sachpreisturnieren in Varel für meine Erfahrungsberichte bekommen habe. Ob Aufmunterung oder ein "Ich lese deinen Blog gerne" - das bedeutet mir sehr viel. Auch für manches nette Wort, das per Facebook oder als Blog-Kommentar kam, vielen Dank.

Euch und Euren Familien alles Gute - bleibt mir als Leser treu und verbreitet gerne, dass Ihr Leser von "Nicsmix - der Pokerblog" seid. Wie Ihr mich sonst unterstützen könnt, wisst Ihr ja. Für alle Neulinge sei auch an dieser Stelle ein kurzer Hinweis auf diesen Blog-Beitrag erlaubt. :)

Beste Gröten,
Nico

Mittwoch, 28. Dezember 2011

CardCoaches: zwei Community-Videos in vier Tagen

Moin miteinand!

Die CardCoaches merken anscheinend, wie positiv aktive Öffentlichkeitsarbeit ankommt: Gleich zwei Videos stellten die Macher hinter der Pokerschule in den letzten Tagen online. Eines wie angekündigt an Heiligabend, eines am 28. Dezember. Inhalte: Grüße an die künftigen potenziellen Schüler, ein Sorry für die eigene Mundfaulheit in der Vergangenheit und - was nicht nur mich freut - endlich ein offizielles Statement zum Start: Am 2.2.2012 wollen Johannes Strassmann, Markus Golser und Co. starten. 1.500 Plätze in der 1. Schulklasse sollen zum Start vergeben werden, unter den Pokeradepten der ersten Stunde werden unter anderem ein iPad2 und auch Pokerlehrstunden verlost.

CardCoaches haben auf YouTube einen eigenen Channel.
Screenshot: Nico Lindner
Wirken die Darsteller im ersten Beitrag in meinen Augen noch etwas verkrampft, löst sich das im Zwischen-den-Jahren-Clip ein ganzes Stückchen auf. Die Coaches gewinnen an Sicherheit vor der Kamera. Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht: Die Begrenzung auf 1.500 Einlasstickets für den Start dürfte mehrere Gründe haben. Zum einen schmeckt ein limitiertes Gut besser als beliebig verfügbare Ware. Zum anderen fällt eine in doppelter Hinsicht besser händelbare Anzahl an Spielern an. Die Server von CardCoaches können unter Probelast gefahren werden, wird wie geplant außerdem ein kostenloses Startkapital für Pokerräume ausgegeben, bleibt auch dieser Aufwand kalkulierbar - nachvollziehbar. Aufstocken kann man immer noch. Und, wie es ja auch im Video gesagt wird, kann man sich intensiver dem ersten Feedback widmen.

Was wünsche ich mir jetzt noch, nachdem von CardCoaches die Bestätigung kam, dass ich zu den ersten 1,5 K gehöre, die eine Schultüte in die Hand gedrückt bekommen? Ich würde einen Betatest sinnvoll finden. Angenommen, 100 User hätten im Vorfeld die Chance, Community-System und Co. probezufahren - sie könnten mit zum letzten Feinschliff beitragen. Sollte es dafür eine Belohnung geben, wären nicht Turniertickets als Belohnung angemessen. Die Kernleistung von CC, nämlich Coaching-Lektionen, wäre eine schöne Gegenleistung. Zuletzt will ich natürlich will auch weiterhin auf dem Laufenden gehalten werden.

Beispielsweise, was die in den Videos genannten Live-Events betrifft. Was versteckt sich dahinter? Und: Verliert IntelliPoker in Zukunft einen Großteil seiner Dozenten? Diese und ähnliche Fragen sende ich demnächst Johannes Strassmann in Form eines Interviews zu. Genug der Worte, hier die Links zu beiden Videos. Den gesamten Channel von CC findet Ihr unter www.youtube.com/user/CardCoaches. Auf der Hauptseite der Pokerschule - www.cardcoaches.com - existiert (bislang) leider kein Hinweis - das wäre eine wertvolle Ergänzung.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Beste Gröten, Nico


  • Video Nr. 2, "Zwischen den Jahren", seit dem 28. Dezember online 

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Warum eigentlich Nicsmix?

Moin tosamm,

meine ersten wirklichen Pokerschritte bin ich auf Full Tilt gegangen. Mein Nickname dort: Nicsmix. Weitere Pokerräume und Spitznamen folgten, stets präsent war aber der erste, selbst, nachdem ich dort meine Bankroll erfolgreich verbrannt hatte.

Mein Blog stellt einen Mix an pokerbezogenen unterhaltsamen Inhalten dar. Zumindestens hoffe ich das. Entsprechend passte der Nick aus Full-Tilt-Zeiten wunderbar.

Warum steht nun aber in der Url Nicsmixer? Jemand anders hat sich "meine" favorisierte Bezeichnung gesichert, aber seit mehreren Jahren nicht akualisiert. Ich kann dagegen nichts tun, da es auf ihrer Page keine Kontaktbuttons oder Ähnliches gibt. Sei's drum, Hauptsache, Ihr wisst, was sich in der Verpackung versteckt. :)

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Lesen!

Beste Gröten, Nico

Montag, 26. Dezember 2011

Die Jaxon-Melone ist bestellt

Moin tosamm,

Bald Teil meiner Hut-Familie:
Eine Melone aus dem Hause Jaxon.

Foto: Jaxon Hats
wer mich kennt, weiß, dass ich Hüte liebe. Angefangen hat es mit einem relativ einfachen Trilby von H&M, mit dem ich ausprobieren konnte, ob ich einen Hut überhaupt tragen will. Dann kam mein heiß und innig geliebter Stetson, vor allem im Herbst und Frühling gerne verwendet. Dann schließlich ein Sommerhut im Stile einer Newsboy-Cap.

Bis auf den eingangs genannten Hut habe ich sie auch schon am Pokertisch getragen. Für mich sind sie kein Werkzeug, um mögliche Blicke meiner Gegner abzublocken. Sie sind Stilmittel. Und eine Form der Würdigung für das Spiel und den Abend. Ich ziehe mich gerne gut an, wenn ich mit Freunden oder Bekannten zum Pokern zusammentreffe.

Sie kommt aus England

Unterwegs mit meiner
Newsboy-Cap.
Jetzt bekommt meine Hut-Familie Zuwachs. Genauer geschrieben in Form einer Jaxon-Melone aus England. Warum gerade ein solch exotisches Modell? Ich denke, diese Zuneigung kommt vor allem durch die zahlreichen Westernfilme zustande, die ich als Junge oder auch Heranwachsender gesehen habe. Die Typen mit den Melonen und dem Zahnstocher im Mund sahen in meinen Augen noch am lässigsten aus. Cowboy-Hut kann jeder, nicht wahr?

Gibt es ein Kleidungsstück, dass Ihr auch gerne am Pokerfilz tragt? Wenn ja, freue ich mich auf Eure Kunde. Wer weiß - vielleicht ist ja sogar ein Hut darunter. Sobald meine Melone eingetroffen ist, kommt die Anprobe - und Fotos für meinen Blog, versprochen.

Beste Gröten,
Nico


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Mittwoch, 21. Dezember 2011

CardCoaches - es kommt Bewegung in die Community-Arbeit!

Moin miteinand,

vor kurzem habe ich die Poker-Lernplattform CardCoaches.com in meinem Blog zum Thema gemacht. Kern: Dass es mich wurmt, keine Fortschritte zu sehen, beispielsweise auf der Seite selbst. Und dass meiner Meinung auch in der Öffentlichkeitsarbeit noch viel Potenzial steckt. Den gesamten Post könnt Ihr hier lesen.

Bereits einen oder zwei Tage darauf postete dann das Team von CC dann folgenden Beitrag auf der Facebook-Fanseite:

"Liebe CardCoaches Freunde,

wir möchten uns noch einmal persönlich an Euch wenden. Wir sind uns durchaus darüber bewusst, dass wir beim ein oder anderen ein Stück Enttäuschung ausgelöst haben, da sich unser Start immer wieder verzögert hat. Dies liegt vor allem daran, dass wir Euch wirklich etwas Neues und Außergewöhnliches bieten wollen. Wie Ihr Euch vielleicht vorstellen könnt haben wir besonders darauf geachtet, Euch sowohl qualitativ hochwertige Inhalte als auch eine perfekte Technik zur Verfügung zu stellen. Was bringt eine weitere Pokerplattform, die keinen besonderen Mehrwert bietet!?- Eben. Nichts! Ferner ist jeden Tag viel Fleiß, Invest und Herzblut in CardCoaches.com geflossen. Das Team um Johannes Strassmann und Markus Golser arbeitet rund um die Uhr, um der Community und vielen Pokerfreunden eine Art neue "Heimat" zu geben. Ihr würdet sicher auch keine Freunde zu Euch einladen, wenn Ihr wüsstet, dass Euer zu Hause noch nicht wirklich schön ist. Schließlich möchte man doch ein perfekter Gastgeber sein. Und genau so geht es uns. 
Um weiter bildlich zu sprechen: ab und an mussten wir neue Wände ziehen, die Wandfarbe hat uns nicht gefallen, dann funktionierte die Elektrik nicht. Auch für uns ist CardCoaches ein großes Abenteuer. Und unser Herz hängt daran, dieses Abenteuer erfolgreich mit Euch zu bestehen. Wir sind endlich kurz vor der Schlüsselübergabe. Und pünktlich zum 24.12. wollen wir Euch dieses Mal positiv überraschen. Ab sofort werden wir unsere Versprechen halten. Wir wären mehr als glücklich, wenn Ihr uns die Verzögerungen nachsehen könntet. Dafür - und mit Eurer Hilfe - wird CardCoaches.com dann ein umso ausgereifteres Portal. Für Euch und für uns ist erst dann das Ziel erreicht, wenn die meisten von Euch das Gefühl haben: "Yes! CardCoaches ist wirklich ein neues zu Hause für die schönste Herausforderung überhaupt: Poker!" Alles Liebe und eine feine Vorweihnachtszeit, Euer Team CardCoaches.com"

Wow - konstruktive Kritik als solche aufzufassen und dann auch so rasch umzusetzen, verdient Respekt. In dieser Form und so ausführlich hat sich das CC-Team in der Vergangenheit in meinen Augen bislang noch nicht an die Community gewendet, den Start vielleicht ausgenommen. Außerdem widmeten sie sich dann den folgenden Einträgen der User - es waren einige.

Parallel ging Post von Johannes Strassmann in meinem Facebook-Briefkasten ein, in der er auch noch einmal persönlich beschrieben hat, welchen Aufwand das Projekt CardCoaches derzeit mit sich bringt. Besonders: Daraus hat sich dann ein Dialog entwickelt, in dem ich ihm auch noch einmal deutlich gemacht habe, dass es mir nicht darum geht, CC in ein schlechtes Licht zu rücken. Im Gegenteil: Ich würde mich freuen, wenn diese Poker-Schule Fortschritte macht und flugs eröffnet. Nur wünsche ich mir, regelmäßig kleine Appetithappen zu bekommen, wenn es um die Entwicklung dieser Plattform geht. Mir bringt es mehr zu wissen, woran die Jungs und Mädels gerade arbeiten und was Verzögerungen verursacht, als lediglich Verschiebungs-Posts zu lesen. Ich will - wie wohl jeder User - beteiligt werden.

Was wohl am besagten 24. Dezember passiert? Wird die CC-Seite in Teilen online gehen? Wird Pius Heinz wie von mir vermutet als neuer Lehrer vorgestellt? Am wenigsten würde mich selbst ein Community-Turnier freuen, in dem die CardCoaches ein paar Tickets für die nächste SundayMillion springen lassen. Warum, fragt Ihr Euch? Weil's mir persönlich mehr Spaß machen würde, Fortschritte beim Projekt zu beobachten und Euch von diesen berichten zu können. Im Februar ist die Pressekonferenz geplant. Steht damit auch der Beginn der 1. Schulklasse an? Ich drücke die Daumen.

Grüße, Nico

P.S. Ich habe Johannes um ein offizielles Interview gebeten, das Fragen rund um das CC-Projekt umfasst. Was würde Euch noch interessieren? Postet Eure Frage gerne unter meinen Blog-Eintrag. Wenn sie sich in meinen Augen eignen, nehme ich sie gerne mit in meinen Fragen-Katalog auf.

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Montag, 19. Dezember 2011

PKR: My interview with Jake Cody - now, he fears me. Why? Read.


Moin tosamm,

a short while ago, Jake Cody became part of Team PKR. He is one of the triple crown guys. Besides winning a EPT and World Poker Tour title, he also won a bracelet at the World Series of Poker in Las Vegas.

A new poker pro at PKR, my favorite poker platform at the moment? "I wonder whether an interview with him might be possible", I said to myself. Thanks to Nadja, part of the PR team at PKR, for making it happen.

You like my interview? Support my blog. If you plan to become a member of Team Pokerstrategy for example, mention my name Cordlette when signing up. Thanks - and spread my word.

Beste Grüße,
Nico


Nico Lindner
Cody, why did you choose Pkr? Was it money alone? If not, what else?

Jake Cody:
There are number of factors that go into choosing a sponsorship and for sure money is one of those factors, but theres a lot of other reasons too. Having good people to work with, fitting in well with the whole setup, being part of a growing site with lots of potential, and PKR ticked all of these boxes and more i knew straight away it was something i wanted to be a part of once I spoke with them.

PKR pro Jake Cody. Photo: PKR
Where do we find you on Pkr? Which tourneys or ring games do you play? And will the forums be part of your PKR engagement, too? 

I will be playing a variety of games on PKR, some tournaments, some headsup cash games, some 6max cash games and even some sit and goes.  Yes, i will be getting involved in the forums much more over the next few weeks.

What do you do to keep your poker mindset positive? And what do you do to be prepared for a big tournament and while the event is running?

I'm a pretty positive person in general, I think high morale is one of the most important things in life.  For big tournaments I try to get a good nights sleep and be as focused as possible throughout the whole tournament.

As a triple crown winner, you've won that much money you don't have to play anymore in your life. What keeps the fire burning? Or is the lifestyle of a poker player that expensive future tournaments are simply necessary?

Team PKR. Read more on PKR.com. Photo: PKR
The amount of money that winning players have is massively over exaggerated and i have just bought a house, so winning tournaments and the money still means a lot to me.  But also i want to break more records and win more major titles.

Looking back: Which steps in your career were the most important to become a poker pro? Which ones where crucial to succeed at the tables?

I still think talking hands amongst my immediate friendship group of players is what helped the most and i can't thank them enough, theres no way i would be here without them.   

Finally, which tourneys will part of your time schedule in the nearest future? And when will I be able to hunt you down on PKR? As you've probably read, heard and noticed in the world wide news, I kicked The Lady of PKR at the Oktoberfest main event. Surely, you are already scared. First of all, because you know my players name: URinissaltY.

Haha, impressive (laughs). I definitely plan to take down the PKR 500 soon. I will be playing on PKR most weeks probably at very random times of the day though.

Thanks for your time, Jake!



Sonntag, 18. Dezember 2011

PKR: Mein Interview mit Poker-Pro Jake Cody - und warum er mich jetzt fürchtet

Moin tosamm,

vor kurzem ist Jake Cody zum Team PKR gestoßen. Er hat einiges auf dem Poker-Kerbholz: Neben einer EPT gewann er eine Station der World Poker Tour und verdiente sich auch bei der World Series of Poker ein Bracelet.

Ein neuer Pro bei PKR, meiner derzeitigen Poker-Lieblingsplattform? Grund genug, eine Interview-Anfrage zu stellen. Hier sind die Antworten. Danke an Nadja vom Presse-Team PKR für die Vermittlung.

Vorab ein Hinweis in eigener Sache: Mein Gespräch mit Jake gefällt Euch? Dann unterstützt meinen Blog. Wie? Hier findet Ihr alle weiteren Informationen. Gebt sie auch gerne an Freunde weiter - Danke.

Beste Grüße,
Nico


Seit Mitte November Pro im Team PKR: Jake Cody. Foto: PKR
Jake, du hast dich vor kurzem dafür entschieden, ab sofort für PKR anzutreten. War es alleine aufgrund des Geldes? Wenn nicht, was war für dich noch entscheidend?

Jake Cody:
Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die dafür den Ausschlag geben, dass du dich für einen Sponsor entscheidest. Sicher, Geld ist einer von ihnen, dazu zählen aber auch weitere: Etwa, mit fähigen Leuten zusammenzuarbeiten, ein stimmiges Gesamtbild vorzufinden und Teil einer Seite zu sein, die wächst und weiterhin Potenzial hat. Bei PKR konnte ich bei all diesen Dingen ein Häkchen setzen. Und als ich schließlich mit ihnen sprechen konnte, wusste ich: Ich will ein Teil davon sein.

Wo finden Spieler dich denn auf PKR? Welche Turniere oder auch Cash Games spielst du? Und wirst du auch die Foren vorbeischauen?

Ich werde diverse Varianten spielen. Einige davon werden Turniere sein, mache Heads Up Cash Games, ab und an 6max Cash Games. Selbst ein paar Sit'n'Gos stehen auf der Liste. Und ja, in den kommenden Wochen werde ich mich definitiv auch im Forum engagieren.

Was machst du, um dein Poker-Mindset frisch und positiv zu halten? Wie bereitest du dich beispielsweise auf ein großes Turnier vor und wie hältst du die Konzentration während des Events aufrecht?

Ich bin generell ein positiv denkender Mensch. Ich denke außerdem, dass eine hohe eigene Moral  eine der wichtigsten Sachen im Leben darstellt. Wenn ein großes Turnier ansteht, versuche ich vor allem, gut ausgeschlafen zu sein. Während des eigentlichen Spiels gebe ich mein Bestes, um so fokussiert wie möglich zu sein.

Apropos Turniere: Als Triple-Crown-Gewinner hast du derart viel Geld gewonnen, dass du doch eigentlich nicht mehr Poker spielen müsstest, oder? Oder ist der Lifestyle eines Pokerspielers derart teuer, dass künftige Events und Gewinne einfach ein Muss sind?

Die Menge an Geld, die erfolgreiche Spieler haben, wird weit überschätzt. Ich habe mir vor kurzem lediglich ein Haus gekauft. Turniere zu gewinnen und Geld im Allgemeinen bedeuten mir weiterhin sehr viel. Aber: Ich will in Zukunft auch weitere Rekorde brechen. Und weitere große Titel mit nach Hause bringen.

Das Team PKR: Weitere Information findet auf Pkr.com. Foto: PKR
Wenn du zurückschaust, welche Schritte zählen denn im Verlauf deiner Karriere zu den wichtigsten, um Poker-Profi zu werden?

Ich glaube auch heute noch, dass die Poker-Handdiskussionen mit meinen engsten Freunden entscheidend dazu beigetragen haben. Denen kann ich nicht genug danken. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin.

Jake, abschließend noch folgende Frage: Welche Events werden in nächster Zeit denn auf deinem Terminplan stehen? Und wann kann ich dich auf Pkr zur Strecke bringen? Wie du vielleicht bereits in den Nachrichten und Foren vernommen hast, habe ich die Lady of Pkr beim Oktoberfest gekickt. Sicherlich hast du jetzt ebenfalls bereits Angst vor mir. Vor allem, wenn du meinen Spielernamen liest: URinissaltY.

(lacht) Das ist in der Tat beeindruckend. Ich habe in jedem Fall vor, das PKR 500 zu gewinnen. Was die sonstige Zeit betrifft: Es könnte durchaus sein, dass die Auswahl relativ zufällig ausfällt. Wann ich auf Pkr unterwegs bin, wird sehr unterschiedlich ausfallen.

Danke für das Interview!

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Hallo, AdTaily!

Moin tosamm!

Seit gestern Abend findet Ihr im rechten Bereich der Navigation einen Button von AdTaily.com. Auf diesen Dienst bin ich durch Karrierebibel.de aufmerksam geworden, einer Website, die mich bereits desöfteren auf interessante Anwendungen gestoßen hat.

Sinn des Buttons: Möglichen Werbepartnern eine einfache Möglichkeit zu geben, auf meinem Blog zu werben. Aber auch Leser wie Ihr könnt hier gegen ein paar Cent Grüße hinterlassen oder Euren Pokerclub bewerben. Notwendig: PayPal oder eine Kreditkarte.

Was mich natürlich interessiert: Sind Euch die Preise zu hoch? Oder zu niedrig? :) Oder wäre Euch eine andere Werbeform lieber, wenn ja, welche? Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen.

Gröten, Nico

Donnerstag, 8. Dezember 2011

24. Dezember - raus aus dem Sack? CardCoaches in der Dauerwarteschleife

Moin,

Donnerstagabend, Klick auf die Facebook-Präsenz der CardCoaches. Prominente Spieler der deutschen Pokerszene stehen hinter diesem Projekt, unter anderem Johannes Strassmann und Markus Golser. Ich bin heute auf deren Fb-Seite, weil ich Antworten auf zwei Fragen von mir erhoffe. Wann geht es endlich los? Und: Woran liegt es, dass der Launch so lange dauert?

Ab 2011? Wir haben bald 2012.
Dienstagabend habe ich die Fragen gepostet und bis heute um freundlich um Antwort gebeten. Denn: Auf der eigentlichen Seite www.cardcoaches.com steht noch immer der Begrüßungstext online, in dem es heißt, dass es "ab 2011" losgeht. Was passiert, wenn Ihr an einem Geschäft seit mehreren Monaten vorbeilauft und jedes Mal das Poster mit dem Schriftzug "Wir eröffnen bald!" seht? Anfangs seid Ihr neugierig, dann verwundert, schließlich desinteressiert.

Überraschung: Tatsächlich hat sich jemand vom Team gemeldet. Für den 24. Dezember wird eine kleine Überraschung versprochen. Was damit wohl gemeint ist? Der Launch-Termin? Dass Pius Heinz jetzt auch Teil des Teams ist? Mir wäre es am wichtigsten zu wissen, woran ich bei dieser Schule bin. Denn das hat mir in den letzten Monaten gefehlt - so sympathisch mir die deutschen PokerStars-Aushängeschilder auch sind.

Profi am Filz, in Sachen PR ist noch viel Potenzial

CC ist in meinen Augen ein gutes Beispiel dafür, wie Öffentlichkeitsarbeit nicht aussehen sollte. Eine Pokerschule, wie Sie CC ja irgendwann sein soll, lebt von Schülern. Die sich eine bestehende und lauffähige Plattform suchen, wenn sich auf der angekündigten Lehrstätte nichts tut. Und wenn der Startschuss fällt: Wie werden dort künftig Anfragen behandelt, wenn bereits jetzt die Anlaufzeit derart lange ist? Welches Vertrauensverhältnis herrscht dann?

Positiv: CC reagiert.
Ich wünsche mir eine klare Botschaft. In der Zwischenzeit bleibt uns Spielern nur, zu spekulieren. Ist das Projekt erstarrt, weil beispielsweise die künftigen Lehrer Johannes Strassmann und Sandra Naujoks  noch das PokerStars-Logo tragen? Und dieser Branchenriese mit Intellipoker eine eigene Pokerschule betreibt? Warten wir seit mehreren Monaten, weil die Verantwortlichen den Aufwand unterschätzt haben? Oder weil jetzt Pokerweltmeister Pius Heinz zum Dozententeam gehört, WSOP-Schützling von Johannes? Der müsste dann erst einmal Content, sprich Inhalte, produzieren. Zum "Warum" herrscht noch Schweigen.

Ich will hoffen, dass es am 24. Dezember etwas Berichtenswertes gibt. Mich würde das freuen. Auch, weil ich gespannt bin zu sehen, wie sich das Team von bestehenden Poker-Schulen wie Intelli und PokerStrategy abheben will und wird. Es wird schwer. Was ich positiv sehe: Immerhin werden auf der fb-Seite Anfragen von Interessenten beantwortet, selbst, wenn das teilweise etwas länger dauert. Und mittlerweile mit Handbesprechungen für Content gesorgt.

Kommt mit dem 24. Dezember der Launch, gebt Gas, CardCoaches. Den fulminanten Drive für den Pokersport kurz nach dem WSOP-Gewinn von Pius habt Ihr leider verpasst, um auf CC als Weltmeisterschule hinzuweisen.

Sobald es etwas Neues gibt, gebe ich Bescheid. Was denkt Ihr über CC? Kann diese Schule bestehen? Warum freut Ihr Euch auf deren Inhalte? Oder seid Ihr eher skeptisch?

Bis dahin,
Nico


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Mittwoch, 7. Dezember 2011

Tivoli-Serie von Friesland Poker: der Bericht zum Finale

Moin tosamm,

wie versprechen stelle ich hiermit den Artikel von Markus Helmke zum Finale der Tivoli-Serie online. Markus, schön, dass dir mein Interview mit Sascha so gut gefallen hat.

Grüße & bis dahin,
Nico

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Sascha Sotyn ist der Vareler Poker Stadtmeister 2011


Nach einen spannenden Pokerturnier am vergangenen Samstag setzte sich der Bockhorner Sascha Sotyn gegen Renke Bartels und Benjamin Padeken am Final Table der Vareler Poker-Stadtmeisterscht 2011 durch.

Bei jedem Turnier der vergangenen Turnierserie von Friesland-Poker bekamen die Teilnehmer, je nachdem wie gut sie abschnitten, Punkte zugewiesen, und somit konnte am vergangenen Samstag, zum mittlerweile vierten Mal, das Finale der Vareler Poker Stadtmeisterschaft stattfinden.  Um Punkt 20.30 Uhr unterbrach der Turnierleiter Florian Rahmann das ATT-Sachpreise Turnier, das mit 40 Teilnehmer  das „Side-Event“ des Abends darstellte, und der Einmarsch der 9 Finalisten begann. Zu Hells Bells von ACDC, einer Menge Nebel und tosendem Applaus wurde jeder einzelne mit seinen Platzierungen in dem vergangenen Jahr dem Publikum vorgestellt und der Tisch, an dem sich die zwei Dealer von Friesland Poker, Edgar Rädecker und Steven Hülsmeier im Stundentakt abwechselten, begann. Es wurde sich nicht einen Chip geschenkt und so dauerte es auch ziemlich lange bis der erste den Tisch verlassen müsste; der aber auch einen kleinen Sachpreis mit nach Hause nehmen konnte.

Eine nette Unterbrechung in einer Pause stellte der „kleine Gruß“ für die Spieler dar, der extra für dieses Finale von der hervorragenden Küche des Tivoli vorbereitet  wurde. Aber auch wenn sich alle an dem Tisch sehr wohl fühlten, schied einer nach dem anderen aus, bis gegen 1 Uhr noch die besten drei am Tisch saßen. Renke Bartels (Friesland-Poker), Benjamin Padeken und Sascha Sotyn wollten es nun wissen und spielten die ersten drei Plätze unter sich aus. Als dritter musste Benjamin den Tisch verlassen. Nach ca. 40 Minuten war Renke Bartels dann so unter Druck, dass er vom Smal-Blind aus mit Kreuz König und Herz Zwei alle seine Chips in einem All in in die Mitte stellte. Sascha Sotyn überlegte nicht lange und ging mit Karo Ass und Kreuz Fünf sofort mit. Die ersten 3 Karten des Boards, der so genannte Flop war Caro Zwei, Herz Vier und Sechs Pik. Die Chancen zu diesem Zeitpunkt lagen bei 60/40 Prozent bei Renke Bartels. Als aber dann die Herz Drei kam hatte Sascha Sotyn seine Straße komplett und ist somit der Vareler Stadtmeister 2011.

„Als in der finalen Hand die Karten auf dem Tisch lagen, habe ich nicht bemerkt, dass am Turn im Grunde genommen alles gelaufen war. Eine Art Black out - und im Hintergrund fingen bereits die Leute an zu feiern.“ so Sascha Sotyn (siehe auch das Interview auf Nicsmixer - der Pokerblog). Als Preis für diesen tollen Turniersieg gab es neben den Titel, eine Urkunde, einen Gutschein von Jeff Green und den großen Pokal, auch das obligatorische Armband, das wieder als Einzelstück extra nur für dieses Turnier von der Goldschmiede A&T Kunke aus Wiefelstede angefertigt wurde. So konnte sich Sascha auch ein ganz ganz kleines Stück wie Pius Heinz, dem ersten Deutschen, der dieses Jahr die Poker Weltmeisterschaft in Las Vegas gewann, fühlen.

„Die vier Jungs, die hinter der Organisation stehen, sind einfach mit sehr viel Herzblut dabei. Und: Es sind einfach feine Kerle. Selbst wenn wie beim Einlaufen der Finalisten in diesem Jahr plötzlich die Nebelmaschine verrückt spielt und man ein Viertelstunde nichts mehr sieht, denke ich mir: Hey, wir sind hier nicht in Las Vegas und haben nicht den Anspruch, ein Profi-Verein zu sein! Dafür habe ich hier aber viele Leute kennengelernt, die ich einfach mag - und denen ich vielleicht sonst nie begegnet wäre.“ stellte Sascha in einem Interview vom Poker-Blogger Nico Lindner fest. Das komplette Interview findet man unter http://nicsmixer.blogspot.com und vielleicht bald in den angesagten Pokermagazinen.

„Auch wenn wir nur ein ganz kleiner Verein sind und das ganz just for Fun machen, versuchen wir immer das beste aus den Turnier und speziell aus dem Finale zu machen. Es hat uns als Veranstalter extrem viel Spaß gemacht und wir möchten uns auf diesen Wege noch mal bei allen Teilnehmern, Fred und Jeannine Lienemann vom Tivoli Varel  sowie bei unseren Sponsoren bedanken ohne die es sicherlich kein Friesland-Poker mehr geben würde.“ sage noch Markus Helmke von Friesland-Poker.
Im nächsten Jahr startet am 07. Januar die neue Saison mit dem ersten Turnier der Tivoli Poker Serie 2012, bei dem dann wieder die Karten auch für die Tabelle neu gemischt werden. Alle Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf der Homepage www.Friesland-Poker.de oder telefonisch unter 04451 - 85 90 040



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Dienstag, 6. Dezember 2011

Eine Pokerfratze, der es auch noch an Atemfrische mangelt

Hallo,

du lässig-coole Art, Poker-Hände zu spielen. Hallo, du Geldverbrennungs-Mechanismus. Hallo, Ignorant meiner Eingebung. Wenn ich sage: "Das stinkt förmlich nach einer slow gespielten Straße, Nico!", sagst du: "Und? Noch tut's nicht weh, calle doch einfach." Und ich mach's, obwohl ich es besser weiß.

Turnier auf Pkr vergeigt? Nächstes aufmachen, dieselben Fehler produzieren. Dollar um Dollar versenken, die durch Konzentration und gut aufgelegtes Spiel erreichten Erfolge vernichten. Zumindestens zum Großteil.

Bevor es zu haarig wird, heißt's jetzt erst einmal wieder für mich: Batterien und Konzentrationsfähigkeit auftanken. Wenn ich merke, dass ich wieder Lust auf ein Turnier habe, geht es weiter. Vor allem muss dann das Vertrauen ins eigene Können wieder da sein. Und nicht diese hässliche Fratze, die einem über die linke Schulter ins Ohr flüstert, schlechter Atem inbegriffen: "Das wusstest du doch. Es war doch klar, dass auf dem River der 2-Outer für deinen Gegner kommt - wie sollte es auch anders sein, Nico?" Während mein Poker-Feind meine Chips einsammelt, bin ich parallel auf Facebook unterwegs. Nein, da ist irgendetwas nicht richtig. I don't like.

Lieber Tilt-Wahnsinn: "Aus die Maus!" Ich will Spaß am Pokerspiel haben, meine wenigen Sessions in der Woche genießen. Mich in die Karten vertiefen, Gedanken wälzen, ohne innere Unruhe.

In diesem Sinne: Spielt erst einmal alleine weiter. Ich genieße das Nichtspielen. Bis der Genusswille wieder da ist. In der Zwischenzeit widme ich mich mit Heißhunger dem Bloggen und allem, was dazu gehört. Das macht nämlich derzeit - im Vergleich zum Online-Poker - wirklich Spaß. Momentan überlege ich beispielsweise, welcher Werbepartner zu meinem Poker-Blog passen könnte. Ihr habt einen Tipp parat? Dann meldet Euch gerne bei mir.

Jetzt auf meiner To-do-Liste: Hausputzkampf. Heavy Metal oder Ska inklusive. Bis dahin!

Gröten, Nico




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Sonntag, 4. Dezember 2011

Friesland Poker: Stadtmeister Sascha Sotyn im Interview

Moin tosamm,

ich freue mich über denjenigen, der bei meinem ersten Interview für Nicsmix - der Pokerblog mitwirkt - und den Anlass: Sascha Sotyn hat am Sonnabend das Finale der Tivoli-Serie von Friesland Poker für sich entschieden und stand mir gleich am Sonntag für meinen Blog Rede und Antwort. Was bewegte ihn an diesem Abend, wer drückte besonders die Daumen? Das erfahrt Ihr in den kommenden Zeilen. Wie das Turnier selbst verlief, überlasse ich im Großen und Ganzen Markus Helmke, einem der Organisatoren von Friesland Poker. Sobald der Bericht fertig ist, stelle ich ihn auch gerne hier online.

Stadtmeister für 2011: Sascha Sotyn.
Foto: Friesland Poker
Ein paar Details kann und möchte ich aber verraten: Bei den letzten drei Spielern am Final Table handelte es sich um Benjamin Padeken, meinen Favoriten, sowie Renke Bartels und Sascha. Benjamin sollte der nächste Teilnehmer sein, der vom Tisch ging. Die entscheidende Hand für die beiden Finalisten: Renke schob im Small Blind seine 10 Big Blinds mit Kc und 2h in die Mitte. Sascha callte prompt mit Ad, 5c. Der Flop: 2d, 4h, 6s, am Turn folgte die 3 in Herz. Die Straße für Sascha, gleichbedeutend mit dem Turniergewinn. Denn dass am River noch die 4 in Pik auftauchte, konnte nichts mehr ändern.

Sascha, nochmals herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Stadtmeisterschaft! Wer war der erste Mensch, dem du von deinem Sieg berichtet hast?

Sascha Sotyn:
Vielen Dank! Das war meine Mutter. Ohne sie wäre ich nicht bei diesem Turnier dabei gewesen. Sie hat mich das ganze Jahr über unterstützt, auch in Zeiten, als es mir nicht so gut ging und der Kopf nicht frei war. Das ist entscheidend: Wenn ich mich nicht gut fühle, spiele ich auch kein gutes Poker. Das erste Mal sprach ich mit ihr, als wir am Final Table nur noch zu dritt waren - und eben dann, als ich den Titel gewonnen hatte. Etwas, dass ich erst einmal realisieren musste. Als in der finalen Hand die Karten auf dem Tisch lagen, habe ich nicht bemerkt, dass am Turn im Grunde genommen alles gelaufen war. Eine Art Black out - und im Hintergrund fingen bereits die Leute an zu feiern. (lacht)

Wenn du dir den Turnierverlauf vor Augen führst, welche Momente zählst du dann zu den entscheidenden?

Nach einer halben Stunde wäre ich fast raus gewesen. An ein paar Händen hatte ich mich bereits beteiligt, mein Stack lag zu diesem Zeitpunkt allerdings nur noch bei 5.500 Chips (Anmerkung: der Startstack begann bei 10.000). Und neben mir startete Patrik Könighaus seine berühmte "Pacman"-Show und sammelte fleißig Chips. Mein Gedanke in diesem Augenblick: Ich wollte nicht als Erster rausfliegen. Dann bekam ich A,8o gedealt, auf dem Flop tauchten A,8 und eine weitere Karte auf, allerdings komplett in Kreuz. Wolfgang Richter setzte 2.000 Chips, mein Gegner Frank Backhaus ging raus. Ich überlegte - und callte. Kein Kreuz auf dem Turn. Ich hatte nur noch 3.500 Chips. Wolfgang ging all-in - und ich callte erneut. Das Ergebnis: Er hatte zwar das Ass getroffen, sonst aber auch nichts. Jetzt konnte ich es lockerer angehen lassen und dachte mir: Das rockst du!

2010 hast du ebenfalls am Tisch gesessen. Verglichen mit diesem Jahr, wo lagen für dich denn die Unterschiede?

Letztes Jahr war ich sehr nervös. Das war diesmal anders. Der gerade von mir genannte Wolfgang Richter war für mich als Erstplatzierter in der 2011er Tabelle der Favorit, parallel hatte ich auch Sascha Cohrs, Frank Backhaus oder etwa Benjamin Padeken als starke Gegner auf dem Schirm. Ich war aber vor allem glücklich, dass ich mir an diesem Abend eben nicht Thomas Gottschalk und "Wetten, dass?!!" anschauen musste, sondern es noch an den Final Table geschafft hatte. 2010 war ich auf Platz 1, mein Name war öfter im Gespräch - diesmal spürte ich keinen Druck.

Wann hast du eigentlich mit dem Pokern angefangen?

Das war im Jahr 2000. Mein Onkel aus den USA sagte mir, ich solle doch mal auf Party Poker spielen. Ich hatte gleich Glück und habe Blut geleckt. Vor zwei Jahren habe ich dann das erste Mal Live-Poker-Luft geschnuppert - nämlich in der "Tenne" in Zetel. Mein erstes Event dort gewann ich und bin im Anschluss dann öfter zu den Turnieren von Friesland Poker gefahren. Wenn ich irgendwie Zeit habe, bin ich dabei.

Erinnerst du dich eigentlich noch an deine Kardinalfehler in deiner Anfängerzeit?

Sicher. Ich habe regelmäßig Straßen übersehen. Ich war einfach zu blind, sie zu bemerken. (lacht)

Zum Abschluss: Was schätzt du denn an Friesland Poker?

Die vier Jungs, die hinter der Organisation stehen, sind einfach mit sehr viel Herzblut dabei. Und: Es sind einfach feine Kerle. Selbst wenn wie beim Einlaufen der Finalisten in diesem Jahr plötzlich die Nebelmaschine verrückt spielt und man ein Viertelstunde nichts mehr sieht, denke ich mir: Hey, wir sind hier nicht in Las Vegas und haben nicht den Anspruch, ein Profi-Verein zu sein! Dafür habe ich hier aber viele Leute kennengelernt, die ich einfach mag - und denen ich vielleicht sonst nie begegnet wäre.
Auch die Spendenaktion für die Heinz Rädecker-Stiftung finde ich stark. Sie kommt krebskranken Kindern zugute. Ich bin selbst ein Mensch, der noch mehr spenden würde, wenn ich viel Geld hätte.

Danke für deine Antworten, Sascha!


Das erste Turnier der nächsten Friesland-Poker-Serie wird am 7. Januar im Gasthof "Tivoli" in Varel stattfinden. Wie gewohnt findet Ihr unter www.friesland-poker.de alle weiteren Infos. Die Startstacks sollen erneut wachsen, dafür aber auch die Blinds schneller ansteigen. Wie im letzten und in diesem Jahr will die Goldschmiede A&T Kunke aus Wiefelstede das Bracelet stellen - es hat einen Wert von rund 400 Euro. Ich freue mich bereits auf die nächste Saison!

Gröten, Nico



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Freitag, 2. Dezember 2011

Mitchell Cogert plant neues Buch - Pius-Moves inklusive?

Moin tosamm,

2008 und 2011 zählte "101 Winning Moves" zu den erfolgreichsten Büchern für den Bereich Poker auf Amazon. Autor Mitchell Cogert plant jetzt ein neues Werk: Das gab der Amerikaner vor kurzem auf Twitter bekannt. Wie er mir auf Anfrage schrieb, gebe es dazu aber noch nicht allzu viel zu berichten. Andere Projekte müssten erst abgeschlossen werfen, bevor das Buch an die Reihe käme, so Mitchell.

Warum verdient diese Nachricht Beachtung? Das zu Beginn genannte Buch zählt in meinen Augen zu den Schweizer Taschenmessern unter den Pokerbüchern. Kurz und prägnant gibt Mitchell für spezielle Turniersituationen Tipps an die Hand. Gewürzt wird das Werk durch persönliche Erlebnisse, beispielsweise gegen Größen wie Daniel Negreanu.

Der Erfolg gibt Mitchell Recht: Beim Main Event der WSOP cashte er im sechsstelligen Bereich, als er unter die besten 200 des Turniers kam. Dabei hatte er auch den letztlichen Sieger am Tisch, Weltmeister Pius Heinz. Und entschied sich, einige von seinen Moves in das eigene Spiel einzubauen. Ich rechne fest damit, dass sie auch im neuen Buch Erwähnung finden.

Nun heißt es warten. Währenddessen empfehle ich, den Blog von Mitchell zu besuchen. Einen der jüngsten Beiträge findet Ihr unter dieser Adresse. Und ordert das Winning-Moves-Werk. Ihr werdet es nicht bereuen.

Sobald ich Neues erfahre, gebe ich Bescheid.

Gröten, Nico



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Dienstag, 29. November 2011

BubbleProtection - das Ausprobier-Turnier

Moin tosamm,

in meinem letzten Blogeintrag habe ich Euch davon berichtet, dass ich heute Abend ein Poker-Einladungsturnier des BubbleProtection-Teams spielen werde. Wie wirkt sich dieses Angebot aus, wie ändert sich meine Denkweise, wenn ich weiß, dass ich zumindestens meinen Eintritt wieder zurückbekomme?

Ab 20.30 Uhr geht es auf PartyPoker los. Und Ihr könnt dabei sein, nämlich via Live Stream. Über http://www.ustream.tv/channel/bubbleprotection sollen während des Turniers Interviews mit Poker-Pros stattfinden, außerdem stehen Mitarbeiter von BP Rede und Antwort. Für mich natürlich am unterhaltsamsten: die Kommentare zum Turnier selbst. Nein, mein Spiel wurde noch nicht von Außenstehenden via Echtzeit-Kommentar bewertet :)

Ich würde mich über Euren Besuch freuen. Ich bin bereits gespannt, wie das Event für mich ausgeht. Die BP-Software beziehungsweise das Versicherungskonzept dahinter will ich allerdings ausblenden. Wenn ich nicht schon auf Sieg spiele, was bitte dann? Drückt mir die Daumen.

Gröten,
Nico



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Sonntag, 27. November 2011

Weniger Angst vor dem Blasensprung

Moin tosamm,

was haben Schwangerschaften und Pokerturniere gemeinsam? Wenn die Blase platzt, besteht meist kurz darauf Grund zur Freude. Der Weg dorthin ist aber in beiden Fällen mitunter verdammt mühselig. Was das Pokerspiel betrifft: Gerade als Shortstack hofft so mancher, doch noch irgendwie ins Geld zu kommen und damit wenigstens ein wenig Cash nach Hause zu bringen. Oder glücklich zu verdoppeln. Denn langes Warten zahlt sich zu diesem Zeitpunkt im Regelfall nicht aus.

Dienstagabend will ich auf PartyPoker ein Einladungsturnier von BubbleProtection.com (BP) spielen. Diese Firma hat jetzt ein Programm gestartet, das die Angst vor der Bubble zumindestens abmildern könnte. Ihr Modell: Wir bieten den bei uns versicherten Spielern an, gegen eine Gebühr den kompletten Verlust ihres Buy-Ins zu verhindern. Denn: BP reduziert das Feld der Spieler, die gar nichts bekommen, um 10 Prozent. Nehmen an einem Event zum Beispiel 100 Spieler teil und 20 kommen ins Geld, ergänzt BP diese Struktur um weitere Teilnehmer. Diese bekommen in jedem Fall dann den Turnier-Eintritt und die Gebühr an den Poker-Anbieter überwiesen, wenn sie innerhalb des neugeschaffenen Eintrittsgeld-zurück-Bereichs aus dem Turnier fliegen. Wer ins Geld kommt, muss sich freilich nur von seinem Versicherungsbeitrag verabschieden.

Derzeit zählen zu den unterstützten Anbietern Pokerräume wie PokerStars, PartyPoker und die Angebote des sogenannten iPoker-Netzwerks. US-Spieler ist es aufgrund der aktuellen Rechtslage nicht möglich, teilzunehmen.

Was könnte BubbleProtection bewirken? Professionelle und erfahrene Spieler werden dieses Tool meiner Meinung nach als Werkzeug sehen, gegen eine relativ geringe Gebühr die Auswirkungen des Zufalls ein wenig zu reduzieren. Sie haben jetzt eine Option, ein weiteres Sicherungsseil anzubringen, das ihnen mit Glück dabei hilft, ihre Ausgaben für Turniere zu reduzieren.

Ich sehe aber auch einen Minuspunkt: Wer zum Beispiel als Anfänger noch keine ausreichende Erfahrung mit dem Spiel an der Bubble besitzt, vergibt mit BubbleProtection die Chance, zu lernen. Was ich damit meine? Wenn ich darüber glücklich bin, etwas weniger als meinen Eintritt auf jeden Fall im Kasten zu haben, verändere ich nicht unbedingt auch mein Spiel. Ich werde weiterhin einer derjenigen sein, die shortstacked in die Nähe der Bubble kommen. Die Versicherung wird mein Verhalten nicht ändern. Sie lindert nur die Folgen von nicht angepasstem Turnierspiel ab.

Ich bin gespannt, ob das Team von Bubbleprotection.com ihr Angebot möglicherweise auch auf Live-Turniere ausweitet. Die Software an sich macht einen supersimplen Eindruck: Zu Beginn registriert Ihr Euch und gebt an, unter welchem Nickname Ihr bei welchem Anbieter spielt. Dann wählt Ihr aus, für welches Turnier Ihr BP nutzen wollt. Ein paar Clicks später (Bezahlung der Gebühr eingeschlossen), seid Ihr "geschützt".

Weitere Details erfahrt Ihr auf Bubbleprotection.com. Auf Euren Eindruck und Eure Meinung bin ich gespannt. Postet Eure Kommentare gerne direkt unter meinen Blog - eine Registrierung ist nicht notwendig.

Gröten und bedankt,
Nico




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Dienstag, 22. November 2011

Hey, liebes Teufelchen, auch auf Pkr unterwegs?

Moin miteinand,

Das Mindset passt nicht? Dann verabschiedet Euch mit Pech
von einem Großteil Eurer Bankroll... Screenshot: Nico Lindner
tja, gestern Abend war mal wieder so ein seltsamer Abend: Ich hatte mein Poker-Mindset in der  Reinigung vergessen, entsprechend lief es dann. Gleich im ersten Event auf Pkr habe ich mich in eine der sogenannten Trouble-Hände, nämlich KJs, verliebt, um dann mit einem Flushdraw gleich zu Beginn des Events in das All-in meines Gegners und dessen Top-Two-Pair zu laufen. Aus die Maus, ich war raus.

Die Folge-Events, mal ein Lowroller-Pokerturnier, dann wieder ein Sit'n'Go, hatten dann die ungewaschene Seite der Varianz zu Gast. Heißt: Wenn ich auf den göttlichen Gedanken kam, Kings etwa slow zu spielen, weil zuvor eigentlich ordentlich Rabatz angesagt war, callte jeder Feind am Tisch lediglich. Irgendjemand ließ sich dann breitschlagen und holte mich mit seinem Flush ab. Oder die River-Karte verwehrte mir dann den geldverheißenden Aufdoppler zugunsten meines Gegners. Kurz nach 23 Uhr habe ich mir dann doch gesagt: "Ja, ich liebe Pkr und Poker, aber irgendwann hat selbst der mutigste unter allen Spielern keine Lust mehr - ab ins Bett!". Richtige Entscheidung. Wunden lecken, Matratze horchen.

Ich sollte vielleicht wirklich mit Zettelchen arbeiten, um meine eigentlich abgestellten Kapitalfehler wirklich in der Versenkung verschwinden zu lassen: Spiele keine aufgedonnerten Bildkarten, die dir nur wieder Unglück bringen und wenn du schon slow spielst, lasse deine Gegner für mögliche Draws ordentlich bezahlen! Und: Mach nicht den Fehler, zu hoch in den Limits unterwegs zu sein, um mögliche Verluste wieder hereinzuholen. Bleibe lieber bei Turnieren, in denen du auch in der Vergangenheit Erfolge feiern konntest.

Wenn's am Pokertisch klappt, darf auch
einmal getanzt werden. Screenshot: Nico Lindner
Ich bleibe aber auf dem Teppich: Beschweren kann ich mich bei Pkr  wirklich nicht. Anfangs habe ich einen kleinen Beitrag eingezahlt, in der dazugehörigen Freeroll cashen können, um danach meine Bankroll weiter ausbauen zu können. Erfolge wie beim Pkr Oktoberfest, in dem ich auch einen Pro ausschalten konnte, ließen das Pokerfeuer weiter brennen.

Wovon ich träume, ist ein netter Cash, der es mir erlaubt, die Daily Pkr Open zu spielen, ohne dabei Sorgen um meine Bankroll haben zu müssen. Genial wäre natürlich auch irgendwann wieder ein Live Event. Doch wann ist es so weit? Noch habe ich bei Pkr kein Step-Event gefunden, das es mir erlaubt, bei guten Strukturen nach oben zu klettern, um am Ende ein saftiges Turnier spielen zu können. Wer Tipps parat hat, möge mir gerne schreiben.

Das soll es für's Erste sein. Mein nächster Blog-Eintrag wird meine Jahresbilanz sein. In einem meiner Postings auf Pokernews hatte ich mir zu Beginn des Jahres Ziele gesetzt. Die gleiche ich dann mit dem bislang Erreichten ab.

Euch gute Unterhaltung an den Tischen! Und lasst Euch nicht vom Eurem Poker-Teufelchen den Spielspaß verderben.

Gröten, Nico

P.S. Ihr überlegt Euch, auf Pkr zu spielen und möchtet meinen Blog unterstützen? Dann würde ich mich freuen, wenn Ihr hier vorbeischaut.

P.P.S. Wo wir gerade beim Thema Mindset sind, folgende Empfehlung: Wenn Ihr des Englischen mächtig seid, surft auf die Seite von Jared Tendler. Seine Worte sind wahr - nur muss man sie auch befolgen. Ich denke, ich muss mir sein Buch noch einmal zu Gemüte führen. :)

Donnerstag, 17. November 2011

Jake Cody jetzt bei Pkr - die Jagd beginnt

Moin miteinand,

Jake Cody_1
Ab sofort bei Pkr: Jake Cody, Triple-Crown-Gewinner. Foto: Pkr 
frohe Kunde aus dem Hause Pkr: Ab sofort können die Londoner Jake Cody zu ihrem Pro-Team zählen. Der 23-Jährige ist Mitglied der Riege von Spielern, die sich "Triple Crown"-Träger schimpfen dürfen. Cody hat jeweils einen Titel der European Poker Tour, World Poker Tour sowie World Series of Poker in Las Vegas gewonnen. Laut Pressemitteilung von Pkr summieren sich seine Turniergewinne auf über drei Millionen Dollar.

Die erste Chance, gegen ihn auf der 3-D-Plattform Pkr anzutreten, ist übrigens am kommenden Sonntag. Der Brite nimmt mit seinen Kollegen an einer ganzen Reihe von Turnieren teil, die anlässlich seiner Neuverpflichtung auf Pkr.com starten. Hier findet Ihr eine Übersicht. Ich hätte am ehesten Lust, am beim "Sunday Open" mein Glück zu versuchen. Der Buy-In ist für meine Verhältnisse allerdings schon happig. Aber: Durch das Oktoberfest auf Pkr habe ich Blut geleckt. Wie Ihr vielleicht noch wisst, konnte ich dort die Lady of Pkr ausschalten. Das bleibt in Erinnerung. Folgt Jake als mein nächstes Opfer? ;)

Ich habe bei Pkr nachgefragt, wie es um den Avatar von Jake aussieht. Der ist aber noch in der Mache. Ob er selbst Hand bei der Gestaltung anlegt? Und wo wird er online zu finden sein? Diese und weitere Fragen will ich ihm in den nächsten Tagen per Mail zukommen lassen. Ihr habt ebenfalls eine Frage, die er beantworten soll? Dann postet diese gerne unter meinen Blog. Morgen Abend will ich die Interview-Fragen losschicken.

Jake Cody ist ein großer Name für die Poker-Pro-Riege von Pkr. Er gesellt sich zu Kalibern wie EPT-Champion Vladimir "Beyne" Geshkenbein, Sofia "welllbet" Lovgren, Marc "Waswini" Bariller, Sascha "locodice" Walter, James "james666" Sudworth und WSOP Europe Bracelet-Gewinner Scott "PKR_Scott" Shelley. Hier findet Ihr eine Gesamtübersicht, wenn auch "nur" auf Englisch.

Gröten, Nico

P.S. Ihr überlegt, Euch auf Pkr anzumelden und wollt meinen Blog unterstützen? Dann prüft, ob dieser Bonus vielleicht für Euch interessant ist. Das würde mich natürlich freuen.

Dienstag, 15. November 2011

Support my Blog: etwa über Euren nächsten Amazon-Einkauf

Moin miteinand,

zu Beginn erst einmal vielen Dank dafür, dass Ihr auf den Link geklickt habt, der zu dieser Seite führt. Anscheinend hattet Ihr Spaß an dem, was ich über meinen Blog veröffentlicht habe oder wurdet zumindestens gut unterhalten. Das freut mich sehr! Vielleicht seid Ihr sogar ein regelmäßiger Leser?

Ihr habt vor allem eine Möglichkeit, mir nun zu sagen: "Nico, was du da machst, fördere ich gerne!" Und ermöglicht damit etwa meine Teilnahme an einem Live-Pokerturnier oder helft mir dabei, eine neue Internet-Domain für meinen Blog zu finanzieren. Vor allem aber würdigt Ihr gleichzeitig mein Engagement an sich.

Welche Optionen gibt es?

Ihr kauft über meinen Blog beim Online-Kaufhaus Amazon.de ein

Wenn Ihr bei Amazon.de bestellen wollt, wählt meinen Blog künftig als Ausgangspunkt. Auf der Startseite meines Poker-Tagesbuchs findet Ihr rechts eine Suchmaske des Online-Einkaufshauses. Gebt dort den Namen Eures Produkts, das Ihr kaufen wollt, ein. Oder Ihr wählt den direkten Weg und surft von hier aus auf Amazon.de, um dann dort mit Eurem Einkauf zu beginnen. 

Geht Ihr diesen Weg, werde ich mit einem kleinen Prozentsatz an Eurem Einkauf beteiligt. Ein paar Euros, die meiner Low-Roller-Kasse gut tun.

Und sonst?

Parallel freue ich mich natürlich über Sponsoring-Angebote, die mir den Besuch meines nächsten Live-Poker-Events erleichtern. Falls Ihr selbst eine besondere Idee habt, bin ich auf Eure Nachricht sehr gespannt.

Ihr habt eine bestimmte Frage? Etwas ist unklar? Meldet Euch gerne bei mir. Was mir in jedem Fall wichtig ist: Wenn Ihr mich unterstützen wollt, soll das freiwillig geschehen und unkompliziert sein. Ich möchte Euch nicht dazu nötigen, bei einem bestimmten Poker-Anbieter ein Konto zu eröffnen, damit ich im Idealfall als Vermittler irgendeinen Bonus erhalte. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie zeitaufwändig das sein kann.

Stattdessen freue ich mich, wenn wie beschrieben beispielsweise Euer Amazon-Einkauf nun bei mir beginnt.

Beste Gröten, Nico


Und das sagen Pokerfans, die bereits über meinen Blog bei Amazon eingekauft haben:

Erik Lips:

Ich unterstütze deinen Blog gerne, weil ich die Berichte über die Online-Sessions sehr interessant finde. Generell sind die Turnierberichte sehr gut und nett, sodass es einfach Spaß macht, sie zu lesen! Ich finde gut, dass du einen Blog über Low Roller / Low Rolling machst, da es einfach den Großteil der Leute anspricht, die sich selber im Low-Roller-Bereich aufhalten!


Deinen Blog unterstütze ich aus dem einfachen Grund, da hier eine sehr nette Mischung aus 
On- und Offline-Pokergeschichtchen von einem "Normalo" zu finden sind. Keine "Ich spiele nur 100- und 50-Euro-Turniere, weil ich der beste Spieler bin und ständig gewinne (aber Kohle habe ich trotzdem irgendwie dadurch nicht)"-Geschichten. 



Mittwoch, 9. November 2011

World Series of Pius - ich war im Zug, und wo wart Ihr?

Moin miteinand,

heute morgen irgendwo zwischen Oldenburg und Leer, endlich funktioniert die Handy-Internetverbindung wieder. Die Seite vom Card-Player-Magazin ploppt auf. Und verkündet: Pius Heinz ist Gewinner der World Series of Poker in Las Vegas. Unglaublich. Tausende von Spielern hat er hinter sich gelassen und ist jetzt Multi-Millionär - mit 22 Jahren. Kurz danach füllen die Postings von vielen meiner Facebook-Freunde die Timeline, die Glückwünsche an ihn nehmen kein Ende. Außerdem meldet sich auch regelmäßig Pius selbst zu Wort, entweder über seinen Twitter-Account MastaP89 oder seine Facebook-Fanseite.

Wo wart Ihr, als Ihr von Pius' Gewinn erfahren habt? Und was würdet Ihr mit derart viel Geld anfangen? Was mich noch mehr interessiert: Was würdet Ihr vermeiden beziehungsweise in keinem Fall kaufen? Auf Eure Kurz-Erlebnisberichte und Was-wäre-wenn-Kommentare freue ich mich. Registrieren braucht Ihr Euch dafür nicht - legt einfach los.

Was mich betrifft: Da wären wohl erst einmal die üblichen Kandidaten. Haus, flottes Auto, sichere Ausbildung für den Sohnemann, langer Familienurlaub, eine große Fete. Und kurz danach die Frage, was beruflich ansteht. Denn: Nur Geld auszugeben erfüllt auch nicht, oder? Im Halbdunklen bleibt natürlich der Punkt, ob derart viele Moneten wirklich glücklich machen. Hat man dann nicht noch eher Angst, jemand käme auf die Idee, die Liebsten zu kidnappen? Ist dann nicht Isolation die Folge? Wie geht man mit Neidern um und mit plötzlichen Freunden, die ein Stück vom Kuchen haben wollen?

Genug der Worte, Ihr seid dran :)

Gröten, Nico

Montag, 7. November 2011

Final Table des WSOP Main Event - wie Poker-Experte Mitchell Cogert Chipleader Pius Heinz am Pokerfilz wahrnahm


Moin miteinand,

Dienstagabend werden die letzten drei Spieler des Main Event der World Series in Las Vegas gegeneinander antreten. Chipleader ist der gebürtige Deutsche Pius Heinz. Mitchell Cogert, den ich als Blogger und Poker-Experte sehr schätze, hat ihn an seinem Tisch beim Main Event (Platz 71) erlebt - und manche seiner Moves sogar nun in sein eigenes Spiel übernommen. Hauptpunkt: die superaggressive Spielweise von Pius, ob pre-flop oder direkt auf dem Flop.

Unter dieser Adresse findet Ihr seine Eindrücke - ein lesenswerter Post, wenn man wissen möchte, warum PokerStars-Pro Pius so erfolgreich ist. Eine Achillesferse sieht Mitchell allerdings auch. Und berichtet, welchen Eindruck er von einem weiteren November-Niner hat.

Geheimtipp in Sachen Live Stream für das Main-Event-Finale dürfte Short Stacked Radio sein, wenn auch auf Englisch. Ansonsten empfehle ich Euch www.pokerstarsblog.com oder einen der deutschen Vertreter in Sachen Poker-News, beispielsweise www.pokerfirma.de - dann bleibt Ihr auf dem Laufenden.

Pius wünsche ich an dieser Stelle das nötige Glück, den Main-Event-Championtitel nach Hause zu holen. Und: Auch nach dem Gewinn zu wissen, was er mit seinem Leben anfangen möchte und wer seine wirklichen Freunde sind.

Gröten, Nico

Friesland Poker: Die Teilnehmer für das Finale stehen fest!

Moin tosam,

seit Samstagnacht ist klar, wer Anfang Dezember am Final Table der Tivoli-Serie in Varel teilnehmen wird. Markus Helmke vom Organisationsteam hat die Tabelle in Handarbeit aktualisiert. Zwar folgt die offizielle Variante erst am Dienstag - ich denke aber, dass Ihr mit dieser Version bereits gut leben könnt. Sollte sich doch noch etwas ändern, gebe ich gerne auch über meinen Blog Bescheid.

Herzlichen Glückwunsch allen Finalisten! Schön: Manche der Teilnehmer haben direkt beim November-Event noch einmal Einsatz gezeigt und ihr Ticket für das letzte Turnier gelöst. Dazu zählt auch Sascha Sotyn. Was jedermann zeigen sollte: Man darf die Hoffnung nicht aufgeben! Hätte er gefehlt, wäre er nicht Teil der Startmannschaft geworden, trotz seines Erfolgs beim Oktober-Event. Theoretisch hätte sogar ich es noch schaffen können - einen Sieg vorausgesetzt und andere Spieler, die mit oben mitmischen wollen, aber keinen Erfolg feiern. Dafür hätte am Sonnabend aber einiges zusammenlaufen müssen.

Dass es letztlich nicht so wahr, macht mich nur bedingt traurig. Klar, den Final Table zu erreichen, ist schön und erstrebenswert. Aber nicht um jeden Preis. In meinem Fall habe ich mit meiner Liebsten die Vereinbarung, alle zwei Monate nach Varel düsen zu können, weil das Wochenendprogramm ohne Partnerin (ich spiele auch noch Rollenspiel) sonst Überhand nimmt. Diese Vereinbarung respektiere ich. Und setze mich nur ans Pokerfilz, wenn der Kopf frei ist. Es lohnt sich nicht, über verpasste Chancen nachzudenken. Mir und auch meiner Frau soll mein Hobby Spaß machen.

Auch wenn ich es am Sonnabend nicht an den finalen Tisch geschafft habe und irgendwo unter den letzten 15 ausgeschieden bin, war es ein netter Abend. Ich traf Leute, mit denen ich gerne über das gemeinsame Hobby spreche, habe Nasen ausgeblendet, die mich in früheren Partien aufregen konnten und sah einige schöne Handverläufe - auch beim Gegner. Was mich besonders gefreut hat: Viele der Spieler sprachen mich noch einmal auf meinen Blog an und teilten mir mit, dass sie ihn gerne lesen. Wenn solche Kommentare auch von sonst sehr stillen und eher leicht knurrigen Spielern kommen, ist das natürlich umso netter :) Vielen Dank für Euren Zuspruch.

Ich wünsche allen Finalisten viel Freude beim Abschluss-Event im Dezember, außerdem all jenen, die das Freeroll-Sponsoren-Turnier spielen, das dann parallel läuft. Markus & Co.: Ich bin gespannt, ob Ihr Eure Ankündigungen wahr macht, den Tabellenführer und den Top-Skalp-Jäger gesondert zu würdigen - und was uns an Neuerung im Jahr 2012 erwartet. Wie Ihr wisst, stoßt Ihr bei mir mit allem offene Türen ein, was die Turnierleistungen von Spielern mehr würdigt. Wir sind Pokerspieler, keine Sitzfleisch-Fans! :)

Beste Gröten,
Nico

Dienstag, 1. November 2011

Sonnabend in Varel: Für manche das entscheidende Turnier

Moin, tosamm!

wie Leserinnen und Leser meines früheren Pokerblogs auf www.pokernews.com wissen, nehme ich gerne und regelmäßig an der Tivoli-Pokerserie der Jungs von Friesland Poker in Varel teil. Im namengebenden Lokal wird Monat für Monat der Beste oder die Beste des Abends ausgespielt. Am Ende des Jahres steht dann im Dezember der Final Table an - die besten 8 Spieler des Jahres treten gegeneinander an, außerdem derjenige, der im Laufe der Saison die meisten Bounty-Dollars gewonnen hat.

Am kommenden Sonnabend, 5. November, findet das letzte Turnier der Serie statt, auf dem möglicherweise noch Punkte gesammelt werden können. Manche stehen dann am Scheideweg: Entweder verfehlen sie die Qualifizierung knapp oder können sich entspannt zurücklehnen. Hier findet Ihr die aktuelle Tabelle wieder. Im letzten Jahr hatte ich selbst das nötige Glück, um im Dezember am Final Table Platz nehmen zu können. Wenn auch nur kurz - aber das ist das Modell dieser Serie. Die Tivoli-Serie bildet eine umfangreiche Folge von Satellites. Im Dezember werden die Karten neu gemischt: Selbst, wer am Ende des Jahres ganz oben steht, hat nicht den Anspruch, Stadtmeister zu werden.

In diesem Jahr wird der Ablauf möglicherweise ein wenig abgewandelt, wenn denn mein Verbesserungsvorschlag angenommen wird: Der Spieler mit den meisten Punkten wird dann erstmals eine besondere Würdigung erhalten. Zurecht, meine ich: Wer auch immer es ist, hat die meisten Punkte gesammelt und letztlich über das Jahr verteilt die beste Leistung gezeigt. Und nimmt es durch die Auszeichnung schließlich vielleicht weniger schwer, wenn ihm das Kartenglück im Dezember letztlich dann doch nicht mehr so hold ist :)

Wie werde ich selbst spielen? So, dass ich im Nachhinein meine Entscheidungen vor mir rechtfertigen kann. Was letztlich dann dabei rauskommt, ist zweitrangig. An erster Stelle steht eh, einen unterhaltsamen Abend mit Pokerfreunden zu verbringen, Trashtalk und gemeinsame Freude über schöne Handverläufe inbegriffen. Denn deswegen fahre ich nach Varel und gebe Friesland Poker den Vorzug, wenn es um Live-Events geht: Die Organisatoren sind mit großem Einsatzwillen bei der Sache, die Stimmung locker und nicht verbissen. Seitdem ich dort Anfang 2010 angefangen habe zu spielen, sind mir deren Mannschaft und viele meiner Mitspieler ans Herz gewachsen.

Bis Sonnabend in Varel, ich freue mich auf Euch!

Gröten, Nico



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Montag, 31. Oktober 2011

Oh my god, I've killed the First Lady of Pkr!

Sonntagabend, Main Event des Pkr-Oktoberfest. Wann es genau geschah, weiß ich leider nicht mehr. Aber: Irgendwann saß sie an meinem Tisch. Seltsamerweise war ihr Name in blauen Lettern geschrieben, was mich verwunderte. Hatte diese Spielerin einen besonderen Status? Egal, dafür war möglicherweise später noch Zeit.

Könige wanderten in meine Hand, anders als zuvor an diesem Tisch raiste ich diesmal aus früher Position nicht, sondern spielte meine Kings slow. Ein einfacher Call. Kein Ass auf dem Flop und plötzlich gab "welllbet" Gas. Sie schob ihren gesamten Chipstapel in die Mitte, was ungefähr meinem entsprach. Bis zu mir foldeten alle bis zu diesem Zeitpunkt noch beteiligten Spieler. Keine direkten Straight-Bausteine, keine Flushdraw-Möglichkeiten - was hatte sie? Eventuell ein Set getroffen? Nein. Ich callte, sie zeigte A,9. Sie hatte die 9 getroffen - mehr aber bislang auch nicht. Die Hand hielt und ihre Chips wanderten zu mir. welllbet hat in der Tat einen besonderen Status, sie ist Teil des Pkr-Pro-Teams. Hier findet Ihr weitere Informationen zu ihr.

Wie lief es sonst für mich? Ich bin letztlich auf Platz 75 ausgeschieden, über 800 Spieler hatten teilgenommen. Ein kleiner Cash war mir dadurch vergönnt. Was mir in diesem Turnier die meisten Kopfschmerzen bereitete, war die Zeit, die es gebraucht hat, bis die Bubble letztlich platzte. Ich war shortstacked und wollte nicht wieder kurz vor dem Geld ausscheiden. An dieser Phase und wie ich mit ihr kopftechnisch am besten klarkomme muss ich arbeiten. Außerdem muss ich noch die Handauswahl verfeinern, wenn es mit niedrigem Chipstapel zum All-in kommt. Beziehungsweise: Was ich neben meiner Hand zusätzlich beachten sollte.

Fazit insgesamt: Ein sehr unterhaltsames Event. Nach einer kartentoten Strecke bekam ich schließlich gute Hände, um dann irgendwann sogar zum ersten Mal in meiner Online-Pokerkarriere einen Pokerpro ausschalten zu können. Dieses Erlebnis entschädigt ein wenig dafür, dass ich letztlich keinen beachtlichen Cash hinlegen konnte. Danke, Pkr! Hier kann ich für relativ kleines Turniergeld in den Genuss von besonderen Events kommen und muss nicht gleich 210 Dollar bezahlen. Und: Ich trete nicht gegen Tausende von Spielern an. Spiele ich abends ein Event, sitze ich nicht bis morgens um 8 Uhr vor dem Laptop. Sicher, die Gewinnmöglichkeiten sind geringer. Aber ich finde Events, in denen ich mich wohlfühle. Und über die mir Schritt für Schritt mehr Turniererfahrung aneignen kann.

Grüße, Nico




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Neustart auf blogger.com

Moin tosamm,

Pokerblog-Neustart auf blogger.com - los geht's! Foto: Foto Ventura, Oldenburg
Pokerblog-Neustart auf blogger.com - los geht's!
Foto: Foto Ventura, Oldenburg
lange Zeit habe ich gerne im Blogbereich von Pokernews.com von meinen Poker-Erfahrungen berichtet. Ob Live-Spiel oder Online-Sessions - meine Leser durften mitleiden, gleichzeitig habe ich das Blog-Tagebuch genutzt, um meine Erfahrungen festzuhalten. Denn: Sich nach einer Session gute Vorsätze zu machen, reicht nicht - man muss sie im besten Fall schriftlich festhalten.

Da ich gerne für Poker-Seiten Werbung mache, auf denen mir das Angebot gut gefällt, bin ich nun zu Blogger.com gewechselt. Ob eine besondere Turnierreihe oder ein gutes Eröffnungsangebot in Form einer Ersteinzahler-Freeroll - das soll hier ebenfalls Platz finden. Auf Pokernews.com hätten ähnliche Hinweise gleich eine Löschung des Posts zur Folge gehabt.

Besonders Pkr.com will ich mich in Zukunft widmen - derzeit meine erste Wahl, wenn es um Online-Poker geht. Wenn alles klappt, kann ich als sogenannter "Affiliate" dann auch regelmäßig auf besondere Codes verweisen, wenn es um die Eröffnung eines neuen Spielerkontos geht.

Wer meine Posts auf Posts auf Pokernews bislang noch nicht kennt, den möchte ich auf http://blogs.pokernews.com/Nicsmix/ verweisen. Was dort galt, soll auch auf blogger.com gelten: Ich will festhalten, welche Poker-Erfahrungen ich mache - und dass hoffentlich in einer Form, die auch meine Leser unterhält. Gleichzeitig maße ich mir nicht an, professionell Poker zu spielen. Es ist lediglich ein Hobby - und meine Kenntnisse die eines fortgeschrittenen Anfängers. Mein Herz für das Spiel allerdings ist so groß wie das von Phil Hellmuth :) Entsprechend mag ich es nicht, wenn jemand den anderen Spielern am Tisch das Spiel vermiest. Ob nun plumpe Beleidigungen oder nicht vorhandener Respekt gegenüber jemanden, der das Spiel noch nicht so lange spielt - diese Art von Mensch mag ich nicht. Poker dient noch immer der Unterhaltung, ist ein Gesellschaftsspiel. Nehme ich allerdings jemanden vom Tisch, hat der oder die trotzdem ein freundliches Wort zum Abschied verdient.

Das soll für die Einführung meines Blogs auf blogger.com auch genug sein. Ich werde nun auf Pokernews.com die offizielle Einstellung meines dortigen Pokertagebuchs verkünden, im Anschluss dann auf Facebook und bei meinen Poker-Buddies für diese Seite Werbung machen. Euch gefallen meine Einträge? Dann freue ich mich sehr über einen Kommentar Eurerseits - und die Verbreitung der Blog-Internetadresse.

Gröten un bedankt,
Nico

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